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Volkswagen führt bei Dakar-Rallye

Posted on 03 Januar 2011 by andy

Für Volkswagen begann die Rallye Dakar mit einem ersten Tageserfolg: Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) führen den Wüstenklassiker im Volkswagen Race Touareg 3 nach der ersten von 13 Etappen mit 1.31 Minuten Vorsprung vor X-raid-BMW-Pilot Stéphane Peterhansel an.

Auch die Teamkollegen der Vorjahressieger machten auf dem 788 Kilometer langen Abschnitt zwischen Victoria und Córdoba in Argentinien eine gute Figur. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) beendeten die Schotterprüfung bei Regen als Drittbeste mit einem Abstand von 2.16 Minuten. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) folgen als Vierte mit 4.17 Minuten Rückstand. Das Volkswagen Quartett im Spitzenfeld komplettierten Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) auf Gesamtrang fünf mit 5.06 Minuten Abstand.

Nicht weniger als drei Gewitterstürme machten die Passage des ersten Teilstücks zu einer Rutschpartie. Die 222 Auftakt-WP-Kilometer von insgesamt 5.020 Kilometern verwandelten sich zeitweise in rauschende Bäche aus Schlamm und Wasser. Die Hauptaufgabe für die vier Paarungen im Race Touareg 3 bestand darin, jeweils ihr Fahrzeug schnell und schadlos durch die anspruchsvollen Schotterpassagen mit Anstiegen auf etwa 1.000 Meter über Normalnull zu bringen. Kleine Fehler hätten angesichts vieler am Wegesrand liegender Felsen schnell das Aus bedeuten können.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
„Heute haben wir eine Klasse-Leistung unserer Fahrer und Beifahrer erlebt. Die Autos sind perfekt vorbereitet. Ich freue mich, dass alle Mitarbeiter am Start der Rallye absolut konzentriert arbeiten und sich weder durch die Massen von Zuschauern noch durch den Erwartungsdruck der Journalisten aus der Ruhe bringen lassen. Die Bedingungen auf der ersten Etappe waren sehr schwierig durch viel Wasser auf der Strecke. Es ist nicht leicht zu beurteilen, wer davon am meisten betroffen war. Mit vier Autos unter den ersten fünf hat Volkswagen einen tollen Start erlebt. Wir werden unsere Arbeit am Montag und auf den folgenden Etappen natürlich hochmotiviert fortsetzen, um die vor uns liegenden Aufgaben zu meistern.“

#300 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
„Gleich zu Beginn der Rallye Dakar hat uns eine schwere Etappe erwartet. Denn nach etwa 30 Kilometern kamen wir in der Wertungsprüfung in einen heftigen Regenschauer. Obwohl wir die Scheibenwischer auf die schnellste Intervallstufe gestellt hatten, konnten sie das viele Wasser nicht verdrängen. So plötzlich wie der Regen kam, war er dann wieder weg. Danach erwartete uns weicher Schotteruntergrund. Die ‚Dakar‘ mit einer WP-Bestzeit zu eröffnen ist natürlich großartig, bedeutet aber zu diesem Zeitpunkt gar nichts.“

#302 – Nasser Al-Attiyah (Q), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
„Der Auftakt in die erste ‚Dakar‘-Prüfung verlief viel versprechend. Wir haben ein gutes Tempo gefunden. Doch dann haben wir ein verdächtiges Geräusch gehört und uns deshalb dafür entschieden, den Rest der Etappe lieber vorsichtig anzugehen. Ich bin sicher, dass nichts am Race Touareg 3 beschädigt ist, dazu ist er ein viel zu zuverlässiges Auto. Dennoch werden wir dem Geräusch beim Service nachgehen. Am ersten Tag einer so langen Rallye kann man mehr verlieren als gewinnen. Alles in allem bin ich zufrieden, denn unser Rückstand auf unseren Teamkollegen Carlos Sainz hält sich in Grenzen.“

#304 – Mark Miller (USA), 4. Platz Tages- / 4. Platz Gesamt-Wertung
„Wie im vergangenen Jahr sind wir wie eingerostet in die erste Wertungsprüfung gegangen. Also wieder ein bisschen zu vorsichtig. Danach hat uns das Gewitter voll erwischt. Zuhause in Colorado haben wir solche Regenstürme, wo man die Hand vor Augen nicht sieht. So war es heute hier. Es war so rutschig, dass mein Beifahrer Ralph Pitchford immerzu gerufen hat, ich solle nicht in die Felsen am Wegrand rutschen. Das war mehr als harte Arbeit. Letztes Jahr haben wir etwa sechs Minuten auf der gleichen Prüfung verloren, diesmal nur gut vier – wir haben uns also verbessert.“

#308 – Giniel de Villiers (ZA), 5. Platz Tages- / 5. Platz Gesamt-Wertung
„Gleich dreimal sind wir heute in ein Gewitter geraten. Und das war nicht einfach nur Regen, sondern richtige Weltuntergangsstimmung. Die Strecke wurde zunehmend rutschiger und wir haben Zeit auf die vor uns gestarteten Fahrer verloren. Auch wenn wir die ersten Kilometer noch unseren Rhythmus gesucht haben, bin ich einigermaßen zufrieden – denn den größten Rückstand haben wir uns in den vom Regen aufgeweichten Abschnitten, die wie Schmierseife waren, eingefangen. Aber nicht so viel, als dass wir das nicht in den nächsten zwölf Etappen aufholen könnten.“

Zahl des Tages

In der Vorbereitung auf die Rallye Dakar legen die Ventile im 2,5-Liter-TDI-Triebwerk eines Race Touareg 3 alles in allem 5.985 Kilometer Wegstrecke zurück. Diese Distanz übertrifft sogar die gesamte WP-Strecke des Autos bei der „Dakar“ 2011. Erreicht wird diese Leistung bei einem Dauerlaufversuch auf dem Prüfstand, der 150 Stunden umfasst.

vw touareg race - dakar

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Aus dem Volkswagen Biwak

Vier absolut identische Race Touareg – fast
Die vier Volkswagen Race Touareg 3 wurden vor der Rallye Dakar 2011 auf technisch absolut identischem Stand vorbereitet: Dank eines optimierten Aufbauprozesses stimmen die 310 PS starken Marathon-Rallye-Prototypen bis zur letzten Schraube und ihrem Anzugsdrehmoment überein. Dennoch gleichen sich in einem Detail nicht ganz wie ein Ei dem anderen. Das Einsatzfahrzeug von Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz mit der Startnummer 308 ist 2011 besonders: Das südafrikanisch-deutsche Gespann wirbt bei der „Dakar“ 2011 erstmals für „Red Bull mobile“ – einem Mobilfunkangebot des Energy-Drink-Herstellers, unter anderem in Südafrika.

Neue Regeln für die „Blauen Engel“

Bei der Rallye Dakar 2011 gelten neue Regeln für die Race Trucks, die als Assistenz-Fahrzeuge eingesetzt werden. Anders als die neun Service-Lkw des Volkswagen Teams, die die Begleitroute absolvieren, werden die MAN-Renntrucks von Dieter Depping und François Verbist als eingeschriebene Teilnehmer in der Lkw-Wertung eingesetzt. Damit absolvieren sie die identische Route wie die vier Race Touareg, um im Falle eines Falles für technische Hilfe zur Stelle zu sein. 2011 müssen die „Blauen Engel“ von Volkswagen ihre Wertungsprüfung nach den regulären Teilnehmern dieser Kategorie antreten – unabhängig vom Vortages-Ergebnis. Ebenfalls neu: Sollte eine der „RT3“-Crews die Hilfe von Depping oder Verbist anfordern, dürfen die Fast Assistance Trucks nun auf dem direkten Weg, auch unter Auslassung der sonst vorgeschriebenen Wegpunkte, zu Hilfe eilen.

vw touareg race - dakar

Stand nach Etappe 01, Victoria (RA)–Córdoba (RA); 222/788 km WP 01/Gesamt

Pos. Team Fahrzeug Etappe 01 Gesamtzeit
1. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E); Volkswagen Race Touareg 3; 2:18.32 Std. (1.); 2.18.32 Std.
2. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); BMW X3 CC; 2:20.03 Std. (2.) + 1.31 Min.
3. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D); Volkswagen Race Touareg 3; 2:20.48 Std. (3.) + 2.16 Min.
4. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA); Volkswagen Race Touareg 3; 2:22.49 Std. (4.) + 4.17 Min.
5. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D); Volkswagen Race Touareg 3; 2:23.38 Std. (5.) + 5.06 Min.
6. Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (PL/B); BMW X3 CC; 2:25.39 Std. (6.) + 7.07 Min.
7. Orlando Terranova/Filipe Palmeiro (ARG/P); BMW X3 CC; 2:28.43 Std. (7.) + 10.11 Min.
8. Robby Gordon/Kellon Walch (USA/USA); Hummer H3; 2:29.36 Std. (8.) + 11.04 Min.
9. Guilherme Spinelli/Youssef Haddad (BR/BR); Mitsubishi Racing Lancer; 2:30.32 Std. (9.) + 12.00 Min.
10. Leonid Novitsky/Andreas Schulz (RUS/D); BMW X3 CC; 2:32.13 Std. (10.) + 13.41 Min.

Und so geht’s weiter …

Montag, 03. Januar: Die Agrarlandschaft verleiht auch der zweiten Etappe ihr Gesicht: Teilweise schnell befahrene Lehmwege einerseits und offenes Gelände andererseits bilden den Charakter dieser Wertungsprüfung, die zwischen den Feldern der Anbaugebiete verläuft. Am Ende der Etappe zwischen Córdoba und San Miguel de Tucumán wird die Bebauung dichter: Tucumán gilt als die am dichtesten bevölkerte Provinz Argentiniens.

Die Rallye Dakar im TV

03. Januar
01:00-01:30 Uhr Eurosport Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
06:00-07:30 Uhr RTL RTL Punkt 6
08:30-09:00 Uhr Eurosport Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
11:00-11:30 Uhr Eurosport Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
18:45-19:03 Uhr RTL RTL aktuell
20:30-21:00 Uhr Eurosport Zielankunft 02. Etappe live
23:00-23:30 Uhr Eurosport Highlights 02. Etappe

04. Januar
01:00-01:30 Uhr Eurosport Highlights 02. Etappe (Wiederholung)
06:00-07:30 Uhr RTL RTL Punkt 6
08:30-09:00 Uhr Eurosport Highlights 02. Etappe (Wiederholung)
11:00-11:30 Uhr Eurosport Highlights 02. Etappe (Wiederholung)
18:45-19:03 Uhr RTL RTL aktuell
20:15-20:45 Uhr Eurosport Zielankunft 03. Etappe live
23:15-23:45 Uhr Eurosport Highlights 03. Etappe

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Dakar-Start vor 1 Million Fans

Posted on 02 Januar 2011 by andy

Emotionaler Beginn für die Rallye Dakar: Mehr als eine Million begeisterte Zuschauer verabschiedeten die insgesamt 430 Teilnehmer des Wüstenklassikers am Neujahrstag auf die über 9.600 Kilometer lange Härteprüfung durch Argentinien und Chile.

Stars unter den Stars: die vier Volkswagen Race Touareg 3 und ihre Piloten Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah, Mark Miller und Giniel de Villiers. Den Schauplatz des zeremoniellen Starts, bei dem die Teilnehmer der Automobil-, Motorrad-, Quad- und Lkw-Wertung frenetisch gefeiert über die Startrampe rollten, bildete mit der Avenida 9 de Julio und dem Obelisken eines der Wahrzeichen von Buenos Aires.

„Der zeremonielle Start in Buenos Aires ist immer wieder ein Gänsehaut-Erlebnis“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Die vielen Zuschauer sorgen mit ihren begeisternden Anfeuerungen für eine stimmungsvolle Verabschiedung aller Teilnehmer und für eine perfekte Kulisse. Nun ist es offiziell: die ‚Dakar‘ hat mit dem ersten Teilstück begonnen. Vor uns liegen zwei anspruchsvolle Wochen, in denen nicht nur der Race Touareg sondern auch die gesamte Mannschaft täglich beweisen müssen, was in ihnen steckt.“

Von Buenos Aires führte im Anschluss an den zeremoniellen Start das erste, ungezeitete Teilstück in nordwestlicher Richtung nach Victoria, ehe am 02. Januar mit der Etappe nach Córdoba – zweitgrößte Stadt Argentiniens – die erste Wertungsprüfung auf dem Programm steht.

Und so geht’s weiter …

Sonntag, 02. Januar: Die erste Wertungsprüfung der Rallye Dakar 2011 ist etwas für Driftkünstler, die sich auf Rallye-WM-ähnlichen Etappen besonders wohlfühlen: Schotterwege, hügelige, gewundene Passagen und schnelle Abschnitte erwarten die Teilnehmer. Vorsicht ist jedoch geboten: An den Seiten der Streckenführung liegende Felsbrocken können die Fahrzeuge bei einem Fehler schnell beschädigen.

Die Rallye Dakar im TV

02. Januar
01:32–02:00 Uhr, Eurosport, „Dakar“-Roadbook
18:45–19:05 Uhr, RTL, RTL aktuell
20:15–20:45 Uhr, Eurosport, Zielankunft 01. Etappe live
23:00–23:30 Uhr, Eurosport, Highlights 01. Etappe

03. Januar
01:00–01:30 Uhr, Eurosport, Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
06:00–07:00 Uhr, RTL, RTL Punkt 6
08:30–09:00 Uhr, Eurosport, Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
11:00–11:30 Uhr, Eurosport, Highlights 01. Etappe (Wiederholung)
18:45–19:05 Uhr, RTL, RTL aktuell
20:30–21:00 Uhr, Eurosport, Zielankunft 02. Etappe live
23:00–23:30 Uhr, Eurosport, Highlights 02. Etappe

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Dakar 2011: Blick hinter die Kulissen

Posted on 31 Dezember 2010 by andy

Facebook, Twitter und Co: Während der Rallye Dakar ist Volkswagen auch im sogenannten Web 2.0 aktiv.

Bei der härtesten Rallye der Welt, die vom 01. bis 15 Januar von Buenos Aires durch Argentinien über die Anden in die Atacama-Wüste Chiles und wieder zurück führt, liefert eine eigene Volkswagen Motorsport-Fanpage auf Facebook exklusive Blicke hinter die Kulissen. Wie sieht der „Dakar“-Alltag von Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Co außerhalb der Cockpits aus? Welche Geschichten und Anekdoten spielen sich rund um die vier eingesetzten Race Touareg 3 abseits der Kameras ab? Wie sehen die Strapazen der Volkswagen Service-Crew auf der mehr als zweiwöchigen Schleife durch Südamerika aus? Antworten auf diese und andere Fragen liefert www.facebook.com/volkswagenmotorsport

Tägliche Video-Zusammenfassungen vom Geschehen auf den Wertungsprüfungen sind bei einem Volkswagen Youtube-Kanal abrufbar. Die dreiminütigen Highlights des Tages stehen unmittelbar nach der jeweiligen Tagesetappe auf www.youtube.com/user/myvolkswagen

Neben dem Team von Volkswagen Motorsport bieten auch die Fahrer und Beifahrer eigene Beiträge beim Web-2.0-Dienst Twitter. So gewährt beispielsweise Dirk von Zitzewitz unter www.twitter.com/rallyedakar einen Einblick in den „Dakar“-Alltag eines Navigators. Unter www.zitzewitz.com/dakar ist ein ausführlicher Blog des Rallye-Dakar-Siegers von 2009 abrufbar. Einen Tweet aus Fahrerperspektive stellt Mark Miller bereit. Der US-Amerikaner berichtet täglich unter www.twitter.com/MarkMillerDakar

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Volkswagen stellt sich der Rallye Dakar

Posted on 27 Dezember 2010 by andy

Weihnachten, Silvester – und Neujahr startet schon die Rallye Dakar. Volkswagen stellt sich vom 01. bis 15. Januar 2011 mit vier Race Touareg dem legendären Marathon. Zuverlässigkeit, Standvermögen und Leistungsstärke sind auf den 15 Etappen über rund 9.000 Kilometer durch Argentinien und Chile das A und O. Der 310 PS starke Race Touareg wurde gezielt optimiert, um die mit Abstand größte Herausforderung im weltweiten Motorsport erfolgreich zu meistern – und auch die vier Fahrerpaarungen haben sich monatelang auf die zweiwöchige Hatz durch die Atacama-Wüste, die mächtigen Anden und die Pampa vorbereitet: Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) und Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) wollen die begehrte Dakar-Trophäe zum dritten Mal in Folge nach Wolfsburg holen.

„Ein weiterentwickelter und noch stärkerer Race Touareg, vier bewährte Duos – unser Ziel bei der Rallye Dakar 2011 ist ganz klar, den Siegen von 2009 und 2010 einen weiteren folgen zu lassen“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Wir haben auf dem Weg zur ‚Dakar‘ nichts dem Zufall überlassen und uns bis ins Detail akribisch vorbereitet. Wir wissen aber auch, dass wir es mit starken Gegnern zu tun bekommen werden. Neben dem Team von X-raid-BMW und Robbie Gordons Hummer wird das vor allem einer sein: die Rallye Dakar selbst. Wir begegnen den Herausforderungen mit größtem Respekt.“

Stärker als je zuvor: der Race Touareg der dritten Generation

Doppelsieg 2009, Dreifachsieg 2010: der Race Touareg 2 ist das mit Abstand erfolgreichste Diesel-Automobil der „Dakar“-Geschichte. In die 33. Auflage des Wüstenklassikers schickt Volkswagen vier neu entwickelte Race Touareg 3. Revolutionäre Schale, evolutionärer Kern – die Genese zum „RT3“ folgte einem klaren Entwicklungsziel: so radikal wie nötig, so konservativ wie möglich zu sein. Das Ergebnis: eine komplett überarbeitete Aerodynamik mit einem fundamental optimierten Kühlkonzept sowie im Detail weiterentwickelte Antriebs- und Fahrwerkskomponenten, die auf der erfolgreichen Basis des Vorgängers aufbauen.

Die neue Luftführung des „RT3“ erlaubt eine effektivere Abführung der Stauluft unter dem nur knapp 50 Kilogramm schweren Carbon-Kleid sowie den Einsatz größer dimensionierter Wasserkühler. Das Mehr an Kühlung macht sich genau dort dank des resultierenden Plus’ an Leistung positiv bemerkbar, wo im Gelände Kraft gefragt ist: auf besonders langsamen Wüstenabschnitten mit weichem Sand. Auch der bewährte und für 2011 im Detail verbesserte 2,5-Liter-TDI-Motor leistet in seiner aktuellen Version mehr. 310 PS (228 kW) liefert das selbstzündende Triebwerk – dank eines neuen, effizienteren Ladeluftkühlsystems. Ein überarbeitetes Getriebe sorgt zudem für eine bessere Fahrbarkeit des Race Touareg 3 auf unterschiedlichsten Geländepartien.

„Der Race Touareg ist seit Jahren ein extrem zuverlässiges und standhaftes Auto“, so Vorjahressieger Carlos Sainz, der 2011 mit seinem spanischen Landsmann Lucas Cruz als „Dakar“-Titelverteidiger im Race Touareg 3 mit der Startnummer 300 an den Start geht. „Ich weiß, dass ich mich auf ihn, aber auch auf die 72 Volkswagen Teammitglieder verlassen kann, die den ‚RT3‘ täglich warten. Das war 2010 der Schlüssel zu meinem ersten ‚Dakar‘-Sieg. Auch 2011 ist die Zuverlässigkeit unsere größte Stärke. Und ich selbst setze alles daran, dass ich meinen Titel erfolgreich verteidigen kann.“

Erfahren und hungrig auf den Erfolg: die Volkswagen Duos bei der „Dakar“ 2011

„Dakar“-Sieger und „Dakar“-Zweite: Erfolge, herausgefahren im Race Touareg – jedes einzelne Volkswagen Duo kann sowohl auf eine erfolgreiche Vergangenheit als auch auf viel Erfahrung bei der härtesten Rallye der Welt verweisen. „Bei Volkswagen starten die wohl besten Marathon-Rallye-Piloten der Welt“, so Nasser Al-Attiyah, der gemeinsam mit Copilot Timo Gottschalk im Januar 2010 hinter Carlos Sainz/Lucas Cruz den zweiten Platz belegte – mit dem knappsten Rückstand der „Dakar“-Geschichte. „Die eigenen Teamkollegen zu schlagen ist die erste Pflicht, wenn man die ‚Dakar‘ gewinnen will. Ich denke, Volkswagen hat den ausgeglichensten Fahrerkader aller Mannschaften. Nach der knappen Niederlage im Vorjahr wollen Timo und ich beweisen, dass wir Siegertypen sind.“

2010 sicherten sich Sainz/Cruz und Al-Attiyah/Gottschalk in einem packenden Showdown die Plätze eins und zwei bei der Rallye Dakar, 2009 machten die weiteren zwei Volkswagen Duos für die „Dakar“ 2011 den Sieg unter sich aus: Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz sowie Mark Miller/Ralph Pitchford. De Villiers/von Zitzewitz sind mit 14 gemeinsamen Marathon-Rallyes das eingespielteste Duo in den Reihen von Volkswagen, für Miller/Pitchford schlagen neun gemeinsame Teilnahmen zu Buche.

Die „Dakar“ bleibt sich treu: noch mehr Herausforderungen für die Teams

Die Rallye Dakar bleibt auch bei der 33. Auflage ihren ehernen Prinzipien treu: „Erwarte das Unerwartete“ und „Die nächste ist immer die härteste Dakar“ lauten die Grundsätze des Wüstenklassikers. 2011 bewältigen die Teilnehmer nach schnellen Schotterabschnitten im Nordwesten Argentiniens auch die Durchquerung von Urwäldern. Nach der Überwindung der Anden über den 4.400 Meter hohen Paso de Jama folgt mit allein sechs Etappen in der Atacama-Wüste das Herzstück der 2011er-„Dakar“: Weicher Sand, Geröllabschnitte und Salzformationen bilden im Großen Norden Chiles täglich aufs Neue einen abwechslungsreichen Mix unterschiedlicher Geländetypen. Doch auch nach der zweiten Andenüberquerung entlang des Paso San Francisco mit 4.748 Meter über Normalnull ist das Gröbste noch lang nicht ausgestanden. Die berüchtigten weißen Dünen von Fiambalá bilden den Auftakt zu einer finalen Trilogie aus teils schnellen, verwundenen Passagen.

„Die ‚Dakar‘ bietet eine Vielzahl an komplett unterschiedlichen Geländeverläufen, häufig allein an einem einzigen Rallyetag“, so Mark Miller, gemeinsam mit Beifahrer Ralph Pitchford 2009 „Dakar“-Zweiter und 2010 Gesamtdritter. „Von Dünenquerungen bis zu Schotterpisten, vom Trial-artigen Terrain bis zum Vollgasstück – hier sind echte Allrounder-Qualitäten gefragt. Das liegt mir eigentlich.“

Gesunder Körper, wacher Geist: optimale Vorbereitung für zwei „Dakar“-Wochen

„Mens sana in corpore sano“ – in einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist, sagt ein lateinisches Sprichwort. Für die Volkswagen „Dakar“-Piloten und -Copiloten gilt das in besonderer Weise. Zu ihrer Vorbereitung auf den Wüstenklassiker zählte neben einem individuellen Fitnessprogramm, das von einem gemeinsamen Training in der Höhe in den schweizerischen Alpen unterstützt wurde, auch ein Mechanik-Training. Am neuen Race Touareg 3 lernten die Besatzungen, sich im Falle eines Falles selbst zu helfen – ein Wissensgrundschatz für kleinere Reparaturen.

„Die körperliche Fitness ist für uns Fahrer das A und O bei der Rallye Dakar“, so Giniel de Villiers, der mit seinem deutschen Navigator Dirk Von Zitzewitz 2009 den ersten „Dakar“-Sieg eines Diesel-Automobils sicherte. „Nur derjenige, der in bester körperlicher Verfassung ist, kann diese zwei harten Wochen auf höchstem fahrerischen Niveau durchstehen.“

Blaue Engel – der mobile Volkswagen Service auf Südamerika-Tour

Einen Marathon parallel zum Marathon absolvieren die Service-Fahrzeuge des Volkswagen Werksteams. Tagsüber bewältigen die 20 Fahrzeuge – vom Service- und Equipment-Truck bis hin zum Volkswagen Multivan PanAmericana eine Strecke von durchschnittlich über 500 Kilometern, abends erledigen die Ingenieure und Techniker die Wartung der vier Race Touareg 3. Zwei Lkw haben dabei eine ganz besondere Aufgabe: Die Race-Trucks starten wie die Race Touareg 3 in der Rallye-Wertung und absolvieren so die gleiche Route wie die „Dakar“-Prototypen. So können sie im Notfall eingreifen, sollte mal ein Race Touareg Hilfe benötigen. Auch dank ihres Einsatzes kann Volkswagen auf eine stolze Bilanz verweisen: Der letzte technisch bedingte Ausfall eines Race Touareg datiert aus dem Januar 2007.

Streckenführung Rallye Dakar 2011
Datum, Etappe, Start – Ziel, Prüfung, Verbindung, Gesamt
01.01.2011, Buenos Aires (RA)–Victoria, Show-Start, 377 km, 377 km
02.01.2011, 01, Victoria (RA)–Córdoba (RA), 222 km, 566 km, 788 km
03.01.2011, 02, Córdoba (RA)–San Miguel (RA), 324 km, 440 km, 764 km
04.01.2011, 03, San Miguel (RA)–San Salvador (RA), * 500 km, 231 km, 731 km
05.01.2011, 04, San Salvador (RA)–Calama (RCH), 207 km, 554 km, 761 km
06.01.2011, 05, Calama (RCH)–Iquique (RCH), 423 km, 36 km, 459 km
07.01.2011, 06, Iquique (RCH)–Arica (RCH), 456 km, 265 km, 721 km
08.01.2011, Arica (RCH), Ruhetag
09.01.2011, 07, Arica (RCH)–Antofagasta (RCH), 611 km, 208 km, 819 km
10.01.2011, 08, Antofagasta (RCH)–Copiapó (RCH), 508 km, 268 km, 776 km
11.01.2011, 09, Copiapó (RCH)–Copiapó (RCH), 235 km, 35 km, 270 km
12.01.2011, 10, Copiapó (RCH)–Chilecito (RA), 176 km, 686 km, 862 km
13.01.2011, 11, Chilecito (RA)–San Juan (RA), * 622 km, 164 km, 786 km
14.01.2011, 12, San Juan (RA)–Córdoba (RA), 555 km, 123 km, 678 km
15.01.2011, 13, Córdoba (RA)–Buenos Aires (RA), 181 km, 645 km, 826 km
16.01.2011, Buenos Aires (RA), Siegerehrung

Gesamt, 5.020 km, 4.598 km, 9.618 km
* Zweigeteilte Wertungsprüfung

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Rallye Dakar 2011: Partner ZF Sachs seit 2006 dabei

Posted on 22 Dezember 2010 by andy

Wenn Volkswagen im Januar mit vier neu entwickelten Race Touareg 3 und den Fahrer/Beifahrer-Duos Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) zur Rallye Dakar startet, kann sich das Team von Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen auch auf starke Partner verlassen. Einer davon ist ZF Sachs. Das Technologieunternehmen aus Schweinfurt ist seit Mai 2006 offizieller Partner von Volkswagen im Marathon-Rallyesport und rüstet den Race Touareg mit hochleistungsfähigen Stoßdämpfern und Kupplungen aus.

9.600 Kilometer, davon 4.600 auf Zeit durch Wüste, Geröll, Wälder und Canyons: Die Rallye Dakar vereinigt in 14 Tagen die gefahrene Renndistanz einer gesamten Formel-1-Saison auf sich – allerdings beim gnadenlosen Temporitt durch härtestes Gelände. Der kräftige und sparsame Fünfzylinder-TDI-Motor entwickelt 228 kW (310 PS) Leistung und mehr als 600 Nm Drehmoment, die er über eine Dreischeibenkupplung weitergibt. Das Modul ist auf besondere Widerstandsfähigkeit ausgelegt: 170 Millimeter Durchmesser, Keramik – also kohlenstofffaserverstärktes Siliziumkarbid – als Werkstoff für die Kupplungsscheiben und hochwarmfeste Stahllegierungen helfen, die Leistung selbst in Extremsituationen zu übertragen. Etwa, wenn der seltene Fall eintritt, dass sich ein Fahrer festfährt und die Kupplung beim Anfahren starker Hitzeentwicklung ausgesetzt ist. Ein Temperatursensor erfasst solche Belastungen. Sie werden elektronisch registriert, sodass die Techniker von Volkswagen beim Auslesen der Daten dann vor potenzieller Überlastung gewarnt werden.

Die Stoßdämpfer müssen ebenfalls mit gewaltigen Kräften klarkommen. So schreibt das Reglement 1.787,5 Kilogramm Leergewicht für den Race Touareg vor. Hinzu kommt das Gewicht von Fahrer, Beifahrer, deren Ausrüstung und der Kraftstofflast. Auf den welligen Untergründen, vor allem aber bei Sprüngen entsteht somit beträchtliche kinetische Energie. Sie muss von den Dämpfern bei jeder Einfederbewegung absorbiert und in Wärme umgewandelt werden. Die Regularien gestatten dem Volkswagen Race Touareg 3 250 Millimeter Federweg pro Rad. Jedes Rad stützt sich mit zwei Stoßdämpfern am Chassis des Race Touareg ab. In hartem Gelände ist es durchaus üblich, dass die Dämpfer mit einem Tempo von sechs bis sieben Meter pro Sekunde einfedern. Es sind auch schon mehr als zwölf Meter pro Sekunde gemessen worden. Dabei verwandeln die Stoßdämpfer Bewegungs- in Wärmeenergie. Die entstehenden Temperaturen von 200 Grad Celsius werden von externen Ausgleichsbehältern mit verripptem Gehäuse und eigener Kühlluftzufuhr ausgeglichen. Nur dank spezieller Flüssigkeiten und Dichtungen kann das System solche stundenlangen thermischen Belastungen überstehen.

„Wir haben mit ZF Sachs Race Engineering seit Jahren einen zuverlässigen Partner an unserer Seite“, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Wir freuen uns, dass wir uns beim härtesten Offroad-Wettbewerb der Welt – der Rallye Dakar – auf die Leistungen dieses Partners verlassen können.“

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Volkswagen Race Touareg 3 geht auf die Reise

Posted on 16 Dezember 2010 by andy

Am 01. Januar 2011 nimmt Volkswagen die Rallye Dakar mit Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) in Angriff.

Nicht nur Fahrer, Beifahrer und Teampersonal haben dann eine Flugreise nach Südamerika hinter sich: Auch die vier neu entwickelten Volkswagen Race Touareg 3 sind als Teil eines logistisch komplexen Aufgebots auf dem Luftweg in Argentinien eingetroffen.

Die Luftreise für die wertvollen Wettbewerbsfahrzeuge ist auch in diesem Jahr präzise vorbereitet worden. Am 10. Dezember wachten Mitarbeiter von Volkswagen Motorsport genau darüber, wie drei der vier 228 kW (310 PS) starken Wüsten-Prototypen auf speziellen offenen Containern – sogenannten „flat racks“ für den Lufttransport – verladen und verzurrt worden sind. Der vierte Race Touareg ging in Hannover eine Woche später auf die Reise. Eine Spedition transportierte alle vier Einsatzfahrzeuge nach Amsterdam. „Dort ging ein Auto am 12. Dezember, zwei am 16. Dezember und das letzte am 19. Dezember auf die Reise“, erklärt Lutz Meyer, verantwortlich für die Logistik bei Volkswagen Motorsport. Aus Gründen der Risikoverringerung hat Volkswagen den Transport auf mehrere Direktflüge nach Buenos Aires verteilt. „Zusätzlich senden wir am 15. Dezember eine letzte Ladung Flugfracht von rund zwei Tonnen Gewicht nach Argentinien“, so Meyer. Inhalt sind verbleibende technische Materialien, aber auch Marketing- und Presseutensilien.

Vor Ort erwartet ein Mitarbeiter bereits die Lieferung und betreut die Zollabfertigung. Dann profitiert Volkswagen Motorsport von der globalen Präsenz des Konzerns: Die Fracht wird direkt ins Werk von Volkswagen nach Buenos Aires transportiert. Dort erhalten die Teammitglieder in einem eigenen Bereich eine Gelegenheit, letzte Vorbereitungen für den Start zu treffen. Alle übrigen Fahrzeuge, also die Renn- und Service-Lastwagen und die Begleitfahrzeuge Amarok und PanAmericana-Multivan, haben bereits am 01. Dezember die Schiffsreise nach Südamerika angetreten. In Le Havre teilten sich 550 Fahrzeuge aller „Dakar“-Teilnehmer die „Grande Brasile“. Das 180 Meter lange, 55 Meter hohe und 35 Meter breite Frachschiff überquert den Ozean in einer dreiwöchigen Reise.


Die „Dakar“-Logistik von Volkswagen im Detail

37,5 Kubikmeter Laderaum pro Service-Lkw, den Inhalt auf je 60 eng beschriebenen DIN-A4-Seiten in einer Ladeliste festgehalten, insgesamt 50 Tonnen Material „on Tour“ – hinter der komplexen Logistik der Volkswagen Mannschaft bei der Rallye Dakar 2011 steckt eine ausgeklügelte Organisation. Jedes Ersatzteil, jedes Werkzeug und jedes Verbrauchsmittel ist in den neun Service-Lkw so verstaut, dass es in Windeseile im Einsatz ist und so perfekt die Arbeitsabläufe der Mechaniker unterstützt. Die Logistik hinter den vier Race Touareg 3, hinter Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Co – ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dabei ist die Service-Crew von Volkswagen während der Rallye Dakar selbst permanent auf Achse: An 15 Rallye-Tagen bewältigen die 72 Teammitglieder – vom Mechaniker über den Ingenieur bis hin zum Motorsport-Direktor – mit insgesamt 20 Service-Fahrzeugen die knapp 7.000 Kilometer lange Service-Route. Nur an zwei „Dakar“-Tagen ruht der Tross, an allen anderen stehen durchschnittlich etwa 530 Kilometer Wegstrecke und in den Anden Passhöhen von bis zu 4.748 Metern über Normalnull an – Strapazen sind „Dakar“-Alltag für die Service-Teams der Teilnehmer.

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Rallye Dakar 2011: aufwendige Logistik für Produkte von Aral und BP

Posted on 14 Dezember 2010 by andy

Ohne Aral und BP würde der Tross von Volkswagen bei der Rallye Dakar keinen Meter rollen. Im Januar vertrauen Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D), Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) sowie Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) in ihren vier neuen Race Touareg 3 auf die Kraftstoffe des Weltkonzerns, der zu den Partnern im „Dakar“-Programm von Volkswagen zählt. Auch die im Wettbewerb eingeschriebenen beiden Renn-Lkw werden mit demselben Kraftstoff versorgt, während die übrigen Begleitfahrzeuge auf der Route an öffentlichen Tankstellen versorgt werden.

Bevor Volkswagen mit den Aral Ultimate Diesel-Kraftstoffen auch 2011 um den Sieg bei der härtesten Wüstenrallye der Welt kämpft, treten die Produkte eine lange Reise an. Auf dem Seeweg wird die flüssige Energie nach Südamerika transportiert. „Da ein Transport zwischen Argentinien und Chile nicht gestattet ist, wird jedes Land per Schiff beliefert“, erklärt Lutz Meyer, bei Volkswagen Motorsport verantwortlich für die Logistik. „12.000 Liter sind in 60 Fässern à 200 Liter nach Argentinien unterwegs. Ihr Transport dauert 18 Tage. Weitere 13.000 Liter sind für Chile eingeplant. Diese Fässer sind sogar 29 Tage unterwegs.“ Nach der Ankunft wird vor Ort mithilfe von Volkswagen Argentina der weitere Transport sichergestellt. Jeweils ein Lastwagen mit Fahrer reist in jedem Land mit der Fracht von Biwak zu Biwak. Die Ladungen erreichen am Vortag jeder Etappe ihr Ziel. Auch dann überlässt Volkswagen Motorsport nichts dem Zufall: Um die Qualität der hochwertigen Produkte von Aral und BP unter den widrigen Bedingungen von Wüste, Busch und
Pampas jederzeit aufrechtzuerhalten, kommt ein spezielles Filtersystem zum Einsatz. Jeder Tropfen Kraftstoff durchläuft ein Reinigungssystem, das auf einem Service-Lkw von Volkswagen Motorsport vorhanden ist.  „Damit garantieren wir einen Reinheitsgrad wie bei Kraftstoffen in der Luftfahrt“, weiß Lutz Meyer. „Die Produkte unserer Partner Aral und BP sind Teil unseres Erfolges bei der Rallye Dakar“, bestätigt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „In Verbindung mit der TDITechnologie von Volkswagen garantieren diese Kraftstoffe Effizienz und Umweltschutz in besonderem Maße.“

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