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VW auf der LA Auto Show 2011

Geschrieben am 21 November 2011 by andy

Der Buchstabe „R“ als Zusatzbezeichnung verspricht bei Volkswagen eine Performance auf höchstem Niveau. Aktuell lösen dieses Versprechen der 199 kW / 270 PS starke Golf R und der mit 195 kW / 265 PS ebenso souverän motorisierte Scirocco R (derzeit nur Europa) mit Turbodruck ein. In einer USA-Premiere zeigt Volkswagen nun in Los Angeles eine dritte Variation dieses sportlichen Themas: den Beetle R Concept. Basis: The 21st Century Beetle. Wie seine zwei starken Brüder im Geiste, entstand auch die R-Version des Beetle in den Hallen der unternehmenseigenen Volkswagen R GmbH. Noch ist der Beetle R Concept eine Design-Studie. Wer den Beetle 2.0 TSI (147 kW / 200 PS) kennt, der weiß allerdings, welch dynamisches Potenzial in diesem neuen Auto steckt. Als „R“ könnte der Beetle ein ähnliches Leistungspotenzial aufweisen, wie der Golf R und Scirocco R.

Exterieur mit 20-Zoll-Felgen

Der in „Seriousgrey“ lackierte Beetle R Concept gibt optisch bereits einen sehr konkreten Ausblick auf eine mögliche Serienversion. Außen ist die Studie mit 20-Zoll-Talladega-Leichtmetallrädern ausgestattet, wie sie vom Design her auch auf dem Golf R und Scirocco R zum Einsatz kommen. Dort werden allerdings Talladega-Felgen im 18- und 19-Zoll-Format verbaut. Unter den mit 5 Dreifach-Speichen gestalteten Beetle-Rädern gut zu erkennen: die blauen Bremssättel im R-Design.

LA Autoshow 2011

Neu gestaltete und breitere Stoßfänger

Komplett neu entworfen haben die Designer die um 30 mm verbreiterten Front- und Heckstoßfänger. Vorn besteht das Stoß­fänger-Modul praktisch aus 3 Lufteinlässen, die in der Kontrastfarbe „Schwarz Hochglanz“ ausgeführt sind. Der mittlere Lufteinlass versorgt den Motor mit Sauerstoff, die beiden äußeren tragen zur Kühlung der Bremsen bei. Der Frontspoiler, ebenfalls in „Schwarz Hochglanz“ lackiert, ist als flacher Splitter (mit einer Chromleiste) ausgeführt; Splitter dieser Art werden für gewöhnlich im Rennsport eingesetzt. Um den Temperaturhaushalt des Motors auch unter extremen Bedingungen im optimalen Bereich zu halten, befinden sich rechts und links in der Motorhaube Entlüftungsschlitze.

Hinten weist der Stoßfänger ebenfalls Luftauslässe auf, die in das Aerodynamikkonzept des Beetle R Concept eingebunden sind. Dazu gehört auch ein im unteren Bereich des Stoßfängers integrierter Diffusor. In Verbindung mit dem im Gegensatz zu den bis zu 200 PS starken Beetle-Serienmodellen deutlich größeren Heckspoiler samt schwarzer Abrisskante werden so ideale Abtriebswerte an der Hinterachse erreicht. Optisch wie akustisch ein Highlight ist die Abgasanlage mit ihren 2 verchromten Doppelendrohren.

Seitlich gehen die Stoßfänger in die freitragenden Kotflügel über; auch die sind dementsprechend pro Seite um 15 Millimeter breiter. In „Schwarz Hochglanz“ gehalten sind die Seitenschweller; hier eingearbeitet ist eine edle Chromleiste. Gleichfalls in „Schwarz Hochglanz“ lackiert sind das Dach, das hier nach hinten anschließende Oberteil der Heckklappe, die Außenspiegelgehäuse und die Türgriffe.

Interieur mit Nappaleder-Sportsitzanlage

Wie bei den R-Modellen üblich, präsentiert sich auch das Interieur sportlich individualisiert. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Motorsportschalensitzen mit sogenannten Ergopads aus grauem Nubukleder Platz. Bezogen sind die Sitze mit schwarzem Nappaleder. Hier eingeprägt: das R-Logo. Die Nähte und Keder der Sitze sind im Farbton „Space Blue“ gearbeitet.

Die bereits im Exterieur eingesetzte Kontrastfarbe „Schwarz Hochglanz“ wird im Innenraum unter anderem für die Applikationen in der Instrumententafel und die Zierelemente rund um den Schaltknauf eingesetzt. R-spezifisch gestaltet haben die Interieur-Designer zudem die Instrumente. Modifiziert wurden dabei sowohl das zentrale Kombiinstrument (Drehzahlmesser mittig im Stile von Sportwagen) als auch die oberhalb der Mittelkonsole angeordneten Zusatzinstrumente. Mit dem R-Logo veredelt sind die Einstiegsleisten. Aus gebürstetem Aluminium gefertigt werden indes die Kappen der Pedalerie. Analog zu den Sitzen mit blauem Keder wurden die Textilfußmatten mit einem blau-schwarzen Doppeleinfassband versehen.

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