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Produktion im Volkwagen Konzern richtet sich konsequent auf Zukunft aus

Posted on 02 Juli 2017 by andy

Digitalisierung, autonomes Fahren und E-Mobilität werden nicht nur das Automobil, sondern auch die Produktion von Fahrzeugen nachhaltig verändern. Neue Technologien und Trends eröffnen neue Horizonte; alles wird digitaler und vernetzter. Auf diese Herausforderungen bereitet sich die Produktion im Volkswagen Konzern mit vereinten Kräften vor. Auf Grundlage der Konzern-Produktionsstrategie gestalten Marken und Standorte gemeinsam den Wandel und treiben den Wissens- und Innovationstransfer konzernweit voran. Beispielhaft dafür ist die Jahrestagung des Konzernarbeitskreises Digitale Fabrik, bei der sich mehr als 400 Experten über Innovationen für eine digitale Produktionsplanung austauschen.

Dr. Holger Heyn, Leiter Zukunftstechnologien in der Volkswagen Konzern Produktion, sagt: „Wir wollen Menschen, Marken und Maschinen im Volkswagen Konzern intelligent vernetzen und so gemeinsam die Produktion von morgen gestalten.“ Den Weg dorthin definieren die vier Eckpfeiler der Konzern-Produktionsstrategie: Zukunftsfähige Arbeitsstrukturen, höhere Effizienz, intelligente Prozesse und ein wandlungsfähiges Produktionsnetzwerk.

„Digitalisierung und innovative Technologien spielen dabei eine besonders wichtige Rolle, da sie große Potentiale für mehr Effizienz, Vernetzung und Nachhaltigkeit bieten“, erklärt Dr. Heyn. Dafür werden in der Konzernproduktion die Kräfte und Potenziale der Marken gebündelt und daraus entstehende Synergien für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des gesamten Konzerns genutzt.

Beispielhaft für die markenübergreifende Zusammenarbeit beim Thema Digitalisierung ist der „Konzernarbeitskreis Digitale Fabrik“. Im Arbeitskreis sind Experten aus verschiedenen Marken und allen 120 Produktionsstandorten vertreten und arbeiten gemeinsam an neuen, digitalen Lösungen für die Fabrikplanung. Bei der zweitägigen Jahrestagung des Arbeitskreises am 27./28. Juni stellten Experten aus zehn Marken und 18 Ländern ihren Kollegen aus Planung, Produktion, IT, Entwicklung, QS, Beschaffung und Personal die neuesten Erkenntnisse vor.

Frank Jelich, Leiter des Konzernarbeitskreises Digitale Fabrik, sagt: „Digitale Lösungen für die Planung einer neuen Fabrik oder einer neuen Produktionslinie sind seit langem ein zentrales Thema für uns. Bei unserer 18. Konzerntagung geht es vor allem um die noch stärkere Vernetzung von Prozessen sowie um den Einsatz neuester Innovationen für unsere Mitarbeiter. Hierbei profitieren wir von der engen Zusammenarbeit der besten Experten aus dem ganzen Konzern.“

Ganz im Sinne der „TOGETHER – Strategie 2025“ reicht das Gemeinsame bei der Konzerntagung aber nicht nur über Marken-, Bereichs- und Standortgrenzen, sondern auch über den Tellerrand des Konzerns hinaus: In einer Start-up Challenge in Kooperation mit Siemens PLM tüftelten sechs Start-ups 24 Stunden lang an drei konkreten Fällen zu aktuellen Digitalisierungs-Projekten. Frank Jelich, Mit-Initiator der Start-up Challenge erklärt: „Bei der Start-up Challenge haben wir junge, kreative Unternehmen mit Experten von Siemens und Volkswagen zusammengebracht. Besonders erfolgreich dabei war die Kombination der Innovationskraft von Start-ups mit der technologischen Expertise von Siemens PLM Software. Diese wird uns maßgeblich dabei unterstützen, die Lösungen eines kleinen Unternehmens in einen Weltkonzern zu integrieren.“

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Volkswagen entwickelt das Auto der Zukunft virtuell

Posted on 20 März 2017 by andy

Helles Tageslicht flutet das Volkswagen Virtual Engineering Lab in Wolfsburg. Zwei Dutzend Bildschirme leuchten, einige zeigen Grafiken, auf anderen flimmern Hunderte von Code-Zeilen. Mitten im Raum steht ein Golf-Modell aus Plastilin im Maßstab 1:4. Frank Ostermann mustert das Modell, dann wechselt er die Räder, tauscht die Rückleuchten, modifiziert die Außenspiegel. Das Design verändert Ostermann mit Gesten und Sprachkommandos. Es alles ist eine Sache von Sekunden, Augmented Reality macht es möglich. Die Software hierfür wurde im Virtual Engineering Lab entwickelt. Das Team könnte damit die Arbeit von Designern und Ingenieuren revolutionieren.

Ostermann trägt eine Mixed Reality-Brille, eine sogenannte HoloLens. Der von Microsoft entwickelte mobile Rechner projiziert virtuelle Inhalte durch Gestensteuerung und Sprachbefehle auf ein physisches Objekt. Ein Fingerzeig von Ostermann genügt, sofort wirft die HoloLens eine andere Lackfarbe auf den Golf, dann baut sie andere Räder an und verändert die Stoßfänger. Der Golf ist zunächst ein R-Line-Modell, dann eine völlig neue Version. Vielleicht rollt sie ein halbes Jahr später in die Autohäuser.

Ostermann (52) ist Diplom-Ingenieur für Technische Informatik. Bei Volkswagen in Wolfsburg leitet er das Virtual Engineering Lab, eines der mittlerweile sechs Labs der Volkswagen Konzern-IT in Wolfsburg, in Berlin, München und San Francisco. Das neueste Lab geht derzeit in Barcelona an den Start. In den Labs arbeiten IT-Experten und Software-Spezialisten von Volkswagen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Technologiepartnern an der digitalen Zukunft. Im engen Austausch entstehen dort neue Lösungen zu den Themen Big Data, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Konnektivität, Mobilitätsservices und Virtual Reality.


„Augmented Reality und Virtual Reality nutzen wir bei Volkswagen schon länger, aber bislang ermöglichte das vor allem eine dreidimensionale Betrachtung“, sagt Ostermann. „Wir im Virtual Engineering Lab gehen einen großen Schritt weiter. Wir machen die Technologie zum Arbeitsinstrument in der Technischen Entwicklung. Damit können Volkswagen Ingenieure an einem virtuellen Fahrzeug arbeiten, seine Ausstattung beliebig ändern, sogar Bauteile virtuell neu konstruieren, und das Ergebnis ihrer Arbeit direkt erleben.“

„Wir arbeiten mit den Kollegen der Technischen Entwicklung sehr eng zusammen und sind damit ganz nah an den neuesten Fahrzeugkonzepten und Designstudien“, sagt Ostermann. „Wir bringen unser Know-how in die technische Produktentwicklung ein und bieten maßgeschneiderten Lösungen für alle Marken des Konzerns in den Bereichen Virtual Engineering und Systems Engineering an.“

Doch warum das Ganze? Augmented und Virtual Reality helfen, Zeit und Entwicklungskosten zu sparen. Arbeitsschritte können, wie zum Beispiel mit der HoloLens-Software aus dem Virtual Engineering Lab, schneller und effizienter gestaltet werden.

Die HoloLens projiziert nicht nur jede Design- oder Ausstattungs-Änderung direkt auf ein physisches Modell; verschiedene Projektteams können mit ihrer Hilfe auch zur gleichen Zeit und ortsunabhängig zusammenarbeiten – beispielsweise Teams aus Wolfsburg, Chattanooga und Shanghai. Denn alle Beteiligten haben dabei stets das aktuelle Modell-Design als Projektion vor Augen, zeitaufwendige Nacharbeiten wie etwa an einem Plastilinmodell sind nicht länger notwendig. „Die Teams können minimale Änderungen am Modell direkt nachverfolgen, vergleichen und darüber entscheiden. So kommen sie deutlich schneller zum Ziel“, erklärt Ostermann.

Derzeit ist die Software für die HoloLens noch im Erprobungsstatus, künftig soll sie das gesamte Modellportfolio der Marke Volkswagen abrufen können und zudem verschiedene Karosserievarianten eines Modells in sämtlichen denkbaren Varianten darstellen – die Entwickler können dann eine Limousine virtuell zum SUV, zum Variant, Cabrio oder Coupé umbauen.

„Noch vor ein paar Jahren war das Science Fiction“, sagt Ostermann. „Heute wissen wir: Die nächsten Autos entwickeln wir so und nicht anders.“

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Schuldanerkenntnis im Fall „Dieselgate“ – weitere Strafzahlungen

Posted on 11 Januar 2017 by andy

Die Volkswagen AG bestätigt, dass sie sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem US-amerikanischen Justizministerium (Department of Justice) sowie der US-amerikanischen Zollbehörde (U.S. Customs and Border Protection) befindet. Ziel der Gespräche ist der Abschluss von Vergleichsvereinbarungen über die Beilegung bestimmter strafrechtlicher Untersuchungen und bestimmter zivilrechtlicher Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit der Dieselthematik in den USA.

Die Volkswagen AG bestätigt zudem Marktgerüchte, dass die Gesellschaft einen konkreten Vergleichsentwurf mit den genannten US-Behörden ausgehandelt hat, der Bußgeld- und Strafzahlungen in einer Gesamthöhe von rund USD 4,3 Mrd. sowie Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Compliance- und Kontrollsysteme einschließlich der Bestellung einer unabhängigen Aufsichtsperson (Independent Monitor) für die kommenden drei Jahre vorsieht. Teil dieses Vergleichsentwurfs ist auch ein Schuldanerkenntnis (Guilty Plea) in Bezug auf bestimmte US-amerikanische Strafvorschriften sowie eine Beschreibung der Fakten (Statement of Facts), auf deren Grundlage die Strafzahlungen zu leisten sind.

Der tatsächliche Abschluss des Vergleichs steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Volkswagen AG sowie der Zustimmung der Organe weiterer betroffener Konzerngesellschaften. Die zuständigen Gremien werden sich mit der Sache kurzfristig befassen, möglicherweise noch im Laufe des heutigen 10. bzw. morgigen 11. Januar 2017. Eine tatsächliche Vergleichsvereinbarung steht zudem noch unter dem Vorbehalt der Ausfertigung durch die zuständigen US-Behörden sowie der Genehmigung durch die zuständigen US-Gerichte.

Kommt es zu dem Vergleich, werden  die Zahlungsverpflichtungen voraussichtlich zu einem die bestehenden Rückstellungen übersteigenden finanziellen Aufwand führen. Wie hoch die Belastung für das Jahresergebnis 2016 konkret sein wird, hängt von einer Reihe weiterer Faktoren ab und lässt sich derzeit noch nicht bestimmen.

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Volkswagen User-ID – Neue App zur CES 2017 in Las Vegas

Posted on 02 Januar 2017 by andy

Volkswagen bringt zur Consumer Electronics Show CES in Las Vegas (5. – 8. Januar 2017) eine spezielle APP in die Stores, mit der Besucher interaktiv die Zukunft erleben können. Diese steht ab sofort im App Store (iOS) und bei Google Play (Android) zum Download bereit. Mithilfe der Messe-App kann der Besucher auf dem Volkswagen Stand in die Zukunft eintauchen und erleben, wie Mensch, Auto und Umwelt künftig im Volkswagen Ecosystem über die Volkswagen User-ID intelligent miteinander vernetzt werden.

Auf der CES 2017 rückt Volkswagen den Benutzer und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Künftig verwaltet er alle Mobilitäts- und Infotainment-Dienstleistungen über seine Volkswagen User-ID auf einer digitalen Plattform, dem Volkswagen Ecosystem. So kann er seine persönlichen Einstellungen bequem konfigurieren, beliebige Dienste von Drittanbietern einbinden und überallhin mitnehmen. Egal in welches Volkswagen Modell (ob Privatfahrzeug oder Mietwagen) er künftig einsteigt, seine Lieblingsmusik, die Bildschirmkonfiguration oder die richtige Sitzeinstellung sind stets dabei. Volkswagen schafft damit eine völlig neue User Experience.

Foto: Volkswagen

In Las Vegas können Messebesucher das Volkswagen Ecosystem erleben. Den Schlüssel zum individuellen digitalen Erlebnis bildet dabei die Volkswagen CES-App. Mit ihr erstellt der Besucher sein eigenes Profil – also eine für die Messe eingerichtete Volkswagen User-ID – mit neuen, innovativen Funktionen, die dem User zugeordnet werden. An einzelnen Stelen kann der Messebesucher diese Eingaben ebenfalls einfach, schnell und für seine persönliche ID konfigurieren. Verschiedene Funktionen, etwa die Auswahl eines favorisierten Ambientelichts, lassen sich in der App direkt vornehmen. Alle Einstellungen werden online hinterlegt. Im Connected Car haben Messebesucher die Möglichkeit, ihre persönliche digitale Welt live zu testen.

Neben der individuellen Vernetzung gibt Volkswagen in Las Vegas einen Ausblick auf künftige intuitive Bedienelemente jenseits von Touch- und Gestensteuerung. Zudem präsentiert der Hersteller den visionären I.D. erstmals einem amerikanischen Publikum.

 

Hier die Download-Links zur App, die bereits einen Ausblick auf den Umfang des Volkswagen Ecosystems gibt:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.vwn.ces2017ecos

https://itunes.apple.com/us/app/vw-ces-2017/id1186374507

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Mehr als 1000 internationale IT-Experten kommen zu Volkswagen – Konzern baut IT-Know-how in Zukunftsfeldern aus

Posted on 28 Dezember 2016 by andy

Der Volkswagen Konzern verstärkt sich mit topqualifizierten IT-Fachkräften und baut sein Know-how in den Feldern Künstliche Intelligenz, Big Data, Virtual Reality, Smart Production und Connectivity nachhaltig aus. Für diese Aufgaben gewinnt Volkswagen zunehmend hochspezialisierte Quereinsteiger aus unterschiedlichen High-Tech-Branchen, aus der Gaming-Industrie und aus der Spitzenforschung. Allein in den kommenden drei Jahren wird der Konzern mehr als 1000 IT-Experten einstellen.

Dr. Karlheinz Blessing, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns, sagt: „Wer die Zukunft der Mobilität mitgestalten will, der kommt zu Volkswagen. Wir packen die großen Zukunftsaufgaben mit den besten Leuten an: Digitalisierung, Software-Entwicklung, Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienstleistungen. Dafür verstärken wir unsere Teams mit Top-Experten.“

In den kommenden drei Jahren stellt der Volkswagen Konzern mehr als 1000 IT-Spezialisten ein, davon rund die Hälfte in Wolfsburg. Sie werden in der IT-Kernorganisation am Unternehmenssitz und ebenso in den IT-Labs in Wolfsburg, Berlin und München arbeiten. In den Labs entstehen neue Lösungen zu den Themen Big Data, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Connectivity, Mobilitätsservices und Virtual Reality.

Dr. Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, sagt: „Unsere Aufgaben sind so vielfältig und interessant wie nie zuvor. IT im globalen Mobilitätsunternehmen Volkswagen bedeutet: internationale Zusammenarbeit, agiles Arbeiten in schnellen, kreativen Teams und modernste Technologie. Kurz: Nirgends ist IT spannender als bei Volkswagen.“

Bereits in den vergangenen Monaten hat die IT des Volkswagen Konzerns hochspezialisierte Quereinsteiger aus verschiedenen Branchen und Ländern eingestellt — unter anderem Robotik-Experten, Level-Designer, Design-Thinking-Experten und KI-Forscher. Sie arbeiten im Virtual Engineering Lab, im Data Lab, im Smart Production Lab, Ideation Hub oder im Herzen der IT in Wolfsburg.

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Volkswagen Konzern beteiligt sich an eRoaming-Plattform Hubject

Posted on 20 Dezember 2016 by andy

Der Volkswagen Konzern steigt bei der  eRoaming-Plattform Hubject GmbH als Gesellschafter ein. Mit der strategischen Beteiligung an dem Berliner Unternehmen will Europas größter Autobauer ab Anfang 2017 die digitale Vernetzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Expansion und Internationalisierung der Hubject GmbH gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern weiter vorantreiben.

Die Voraussetzung für die steigende Akzeptanz der Elektromobilität ist neben dem entsprechenden Angebot an Fahrzeugen eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur mit einem möglichst einfachen und grenzüberschreitenden Bezahlsystem. Die Hubject GmbH, die von den Unternehmen BMW, Bosch, Daimler, EnBW, innogy und Siemens im Jahr 2012 gegründet wurde, ermöglicht Elektroautofahrern den einfachen Zugang sowie das Laden und Bezahlen an Ladestationen. Bereits heute sind fast 40.000 Ladepunkte auf drei Kontinenten an die Plattform angeschlossen.

Seit 2013 bietet Hubject mit „intercharge“ das ladestationsbetreiber- und länderübergreifende Laden von Elektrofahrzeugen über eine eigene eRoaming-Plattform an, um die Insellösungen der Ladeinfrastruktur zu vernetzen. Der Volkswagen Konzern unterstreicht mit seiner Beteiligung am eRoaming-Marktführer Hubject die Absicht, die Elektromobiltität massentauglich zu machen und den Ausbau der Infrastruktur konsequent voranzutreiben.

„Wir wollen weltweit führender Anbieter im Bereich der nachhaltigen Mobilität werden. Mit der Investition in Hubject unterstützen wir den digitalen Wandel und leisten einen wichtigen Beitrag zum Übergang ins elektromobile Zeitalter“, sagt Thomas Sedran, Leiter Konzernstrategie der Volkswagen AG. Bis 2025 hat sich der Volkswagen Konzern im Rahmen von „TOGETHER – Strategie 2025″ zum Ziel gesetzt, 30 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen.

Thomas Daiber, Geschäftsführer der Hubject GmbH, begrüßt gemeinsam mit den sechs Gründungsgesellschaftern den Einstieg des Volkswagen Konzerns: „Für den Erfolg und eine schnellere Verbreitung von Elektrofahrzeugen muss das Laden kundenfreundlicher werden. Wir wollen gemeinsam mit unserem neuen Gesellschafter mit Vollgas an einer Vernetzung der Ladeinfrastruktur arbeiten.“

Christian Hahn, Geschäftsführer der Hubject GmbH, ergänzt: „Mit unseren inzwischen sieben starken Gesellschaftern aus drei Branchen haben wir die ideale Basis, unseren Wachstumskurs in der Elektromobilität konsequent fortzusetzen. Wir freuen uns auf eine zukunftsweisende Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern. Weiterhin sind wir auch zukünftig offen für neue internationale Gesellschafter.“

 

Quelle: Volkswagen AG

Die Hubject GmbH wurde im Jahr 2012 gegründet und geht auf die Initiative der Automobilhersteller BMW und Daimler, der Energieversorger innogy und EnBW sowie der Technologiekonzerne Bosch und Siemens zurück. Die eRoaming-Plattform des Unternehmens vernetzt Ladestationsbetreiber und Fahrstromanbieter in Echtzeit, um Elektroautofahrern den einfachen und kundenfreundlichen Zugang zu Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Hubject selbst betreibt dabei keine Ladestationen, sondern ermöglicht über das Ladenetzwerk „intercharge“ den reibungslosen Datenaustausch im Hintergrund. Weltweit nutzen mehr als 240 Unternehmen die Plattform, dazu gehören Hersteller von Elektrofahrzeugen, Energieversorger, Mobilitätsdienstleister und Telekommunikationsunternehmen.

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Combined Charging System (CCS) – Joint Venture für ultraschnelles Hochleistungsladenetz an wichtigen Verkehrsachsen in Europa

Posted on 30 November 2016 by andy

Die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche planen ein Joint Venture zur Errichtung des leistungsstärksten Ladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen – ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa  geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Foto: Volkswagen

Foto: Volkswagen

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von  Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

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Strategie 2025 – Volkswagen Konzern der Zukunft

Posted on 20 November 2016 by andy

Der Volkswagen Konzern passt seine Finanzplanung den aktuellen Entwicklungen an und schafft eine solide Grundlage für die Umsetzung seiner Zukunftsagenda „TOGETHER – Strategie 2025″. Dabei sollen – trotz der großen Herausforderungen für die gesamte Automobilindustrie – die Investitionsquote und die Entwicklungskostenquote in den kommenden Jahren auf ein wettbewerbsfähiges Niveau gesenkt werden: Diese wichtigen Finanzkennziffern werden für den Konzern jährlich abnehmen und bis zum Jahr 2020 auf je rund 6,0 Prozent sinken. Im Jahr 2015 hatte die Investitionsquote im Konzernbereich Automobile noch 6,9 Prozent betragen. Zudem bestärkt die Schwerpunktsetzung bei den Investitionen die Neuausrichtung des Volkswagen Konzerns: So konnten bereits im laufenden Geschäftsjahr die Investitionen in nicht produktbezogene Bereiche um rund 1 Mrd. Euro gesenkt werden. „Dies ist eine großartige Leistung aller Marken und Gesellschaften in unserem Konzern und setzt Mittel frei, die uns künftig für wichtige Zukunftsthemen bereitstehen“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, im Anschluss an die turnusgemäße Aufsichtsratssitzung.

„Wir stellen die Weichen für den Volkswagen Konzern der Zukunft„, so Müller weiter. „Um ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden, treiben wir Zukunftsthemen wie die Elektromobilität, die digitale Vernetzung oder neue Mobilitätsdienste entschlossen und mit den nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet voran“, sagte der Konzernchef. „Gleichzeitig investieren wir stärker mit Augenmaß und setzen klare Prioritäten. Der Volkswagen Konzern wird fokussierter – auch bei den Investitionen und Entwicklungsaufwendungen.“

Mit der Planungsrunde rüstet sich der Volkswagen Konzern für den wachsenden Wettbewerb und die Mobilität der Zukunft. Vor allem in Europa und in China werden die anspruchsvollen CO2-Ziele nur mit verstärkten Aktivitäten bei Forschung und Entwicklung zu erreichen sein. Die gesamte Automobilbranche steht vor einem grundlegenden Wandel: Der Übergang vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität sowie neue Konzepte für Mobilitätsdienstleistungen stellen alle Hersteller vor große Herausforderungen. Der Volkswagen Konzern will sich dabei mit seiner Strategie als treibende Kraft beim Aufbau der Elektromobilität positionieren und bis 2025 mehr als 30 reine E-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen.

„Mit Blick auf die großen Herausforderungen und die noch nicht abgeschlossene Diesel-Thematik fand die Investitionsplanung für den Konzern dieses Jahr in einem ganz besonders herausfordernden Umfeld statt“, betonte Konzern-Finanzvorstand Frank Witter. Trotz der zusätzlichen Belastungen müsse sich der Volkswagen Konzern neu ausrichten, aber auch nach vorne schauen. „Der hohe Innovationsdruck und die steigenden Emissionsanforderungen erfordern weiterhin höchste Kosten- und Investitionsdisziplin“, so Witter. „Aber es wäre geradezu fahrlässig, wenn wir in dieser wichtigen Umbruchphase der Autoindustrie nicht konsequent auch in die Zukunft investieren würden.“

Der Volkswagen Konzern wird wichtige Zukunftsprojekte auf den Weg bringen: Etwa das Autonome Fahren und die Entwicklung eines Self-Driving-Systems (SDS), den Ausbau der Batterietechnologie zu einer Kernkompetenz im Konzern sowie auch den Ausbau der bereits verkündeten neuen Konzernmarke für Mobilitätsdienstleistungen. Wie schon in der Vergangenheit wird ein wesentlicher Anteil der geplanten Investitionen in den kommenden Jahren in die 28 deutschen Standorte fließen.

Nicht im Konsolidierungskreis und damit nicht in den genannten Planungen enthalten sind die Gemeinschaftsunternehmen in China. Diese Joint-Venture-Gesellschaften finanzieren die Investitionen in Werke und Produkte aus eigenen Mitteln.

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Volkswagen schließt Pakt für die Zukunft des Unternehmens

Posted on 18 November 2016 by andy

Vorstand und Gesamtbetriebsrat von Volkswagen haben in Wolfsburg nach konstruktiven Verhandlungen einen Zukunftspakt unterzeichnet. Er leitet die Rückkehr der Marke Volkswagen auf einen profitablen Wachstumskurs ein. Das Programm für die deutschen Standorte mit rund 120.000 Mitarbeitern soll die Wettbewerbsfähigkeit der Marke Volkswagen deutlich verbessern und das Unternehmen zukunftsfest machen. Es schafft die Voraussetzungen für den Wandel vom reinen Automobilhersteller zum erfolgreichen Mobilitätsdienstleister im Zeitalter von Digitalisierung und zunehmender Elektromobilität. Im Mittelpunkt steht eine Neuorientierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Bereits 2020 will die Marke Volkswagen völlig neu aufgestellt sein. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Die Reduzierung der Arbeitsplätze erfolgt sozialverträglich. Zugleich wird in Zukunftsfeldern neue Beschäftigung aufgebaut. Konkret soll der Zukunftspakt bis zum Jahr 2020 zu einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von 3,7 Milliarden Euro jährlich führen; davon entfallen 3,0 Milliarden Euro auf die deutschen Standorte. Die dort geplanten Investitionen in Zukunftsthemen belaufen sich in den kommenden Jahren auf insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro. Damit verbunden ist ein Personalaufbau von 9.000 Stellen. Dem steht in Deutschland ein sozialverträglicher Abbau von bis zu 23.000 Arbeitsplätzen in konventionellen Bereichen gegenüber.

Der Vorsitzende des Markenvorstands, Dr. Herbert Diess, sagt: „Mit dem Zukunftspakt macht Volkswagen einen großen Schritt nach vorn. Der Zukunftspakt steht für den weitreichenden Umbau der Wertschöpfung, den Aufbau neuer Kompetenzen und für strategische Investitionen. Wir stärken Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, und wir sorgen für die Zukunftssicherung unserer Standorte. Dem sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen steht ein Aufbau an anderer Stelle gegenüber.“ Volkswagen richte sich konsequent auf die Zukunft der Automobilindustrie aus, betonte Diess. „Wir bauen die gesamte Marke um, wir machen sie fit für den großen Wandel in unserer Branche. Wir bei Volkswagen nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand.“

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh sagt: „Die wichtigste Nachricht ist: Die Arbeitsplätze der Stammbelegschaft sind sicher. Wir haben vereinbart, dass betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2025 ausgeschlossen sind. Wenn ich sehe, was in anderen Unternehmen passiert, ist das ein großer Erfolg in schwierigen Zeiten. Ebenso wichtig: Mit dem Zukunftspakt schaffen wir den Einstieg in die E-Mobilität der nächsten Generation. Mit den neuen Autos auf MEB-Basis und Elektrokomponenten aus unseren Standorten werden unsere deutschen Werke Vorreiter bei der Elektrifizierung im Volkswagen Konzern sein. Der Betriebsrat hat dafür gesorgt, dass diese Zukunftsfahrzeuge in Deutschland und nicht im Ausland gebaut werden. Natürlich: Der Zukunftspakt hat Licht und Schatten. Er stellt nach langem Ringen einen tragbaren Kompromiss für beide Seiten dar. Wir haben jetzt ein Ergebnis der Vernunft.“

Personalvorstand Dr. Karlheinz Blessing sagt: „Die Umsetzung des Zukunftspakts wird für viele unserer Beschäftigten große Veränderungen bringen: Sie müssen sich qualifizieren, neue Arbeitsweisen erlernen, neue Aufgaben übernehmen. Aber die Anstrengung lohnt sich: Wir machen Volkswagen schlanker, schneller, stärker – und sichern damit langfristig Beschäftigung in Deutschland.“

Der nun vereinbarte Zukunftspakt ist Voraussetzung für den erfolgreichen Turnaround der Marke Volkswagen und ein Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Zukunftssicherung.

Im Einzelnen sieht der Zukunftspakt bei Volkswagen Folgendes vor:

  • Durch Einsparungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen und an allen Standorten in Deutschland erwartet das Unternehmen einen positiven jährlichen Ergebniseffekt von rund drei Milliarden Euro ab 2020. Auch die Regionen außerhalb Deutschlands tragen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung bei. Über eigene Aktionsprogramme steuern sie zusätzlich rund 700 Millionen Euro zum Zukunftspakt bei. Die gesamten Ergebnisverbesserungen betragen damit 3,7 Milliarden Euro.
  • Der Zukunftspakt soll die Produktivität in den deutschen Werken um rund 25 Prozent erhöhen und die operative Umsatzrendite auf vier Prozent bis 2020 steigern.
  • Um Volkswagen auf den Zukunftsfeldern E-Mobilität und Digitalisierung an die Spitze der Branche zu bringen, investiert Volkswagen massiv in neue Technologien. Die deutschen Standorte steigen in die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen und -komponenten ein. Es wird eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule aufgebaut. Zugleich werden die konventionellen Bereiche zukunftssicher aufgestellt. Insgesamt investiert Volkswagen 3,5 Milliarden Euro in den Umbau des Unternehmens.
  • In den Zukunftsfeldern sollen an verschiedenen Standorten neue Kompetenzen aufgebaut und rund 9.000 zusätzliche, zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden. Volkswagen wird diese Stellen überwiegend mit bereits vorhandenen Mitarbeitern besetzen und auch Spezialisten von außen einstellen. Über die nächsten Jahre baut Volkswagen in Deutschland gleichzeitig entlang der demographischen Kurve bis zu 23.000 Arbeitsplätze über Fluktuation und Altersteilzeit ab. Dies erfolgt ausdrücklich ohne betriebsbedingte Kündigungen.
  • Der Zukunftspakt enthält Vereinbarungen für neue, zukunftsweisende Fahrzeugprojekte. Die Fertigung von E-Fahrzeugen auf Basis des modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) übernehmen die Werke Wolfsburg und Zwickau. Durch Investitionen in die E-Mobilität schafft Volkswagen an diesen Standorten zukunftssichere Arbeitsplätze. Darüber hinaus sichert das Unternehmen die Fahrzeugbaustandorte weiter ab. Das Werk Emden erhält zur effizienten Auslastung ein weiteres Modell. In Wolfsburg wird künftig mit einem Konzernprodukt ein zusätzliches Fahrzeug produziert.
  • Die deutschen Leitwerke der Komponente teilen sich die Zukunftsthemen auf. Braunschweig wird weiterhin das Batteriesystem für den Modularen Querbaukasten (MQB) fertigen und zusätzlich das Batteriesystem für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) entwickeln und fertigen. Kassel wird den MEB-Antrieb entwickeln und neben der E-Getriebefertigung den Zusammenbau des Gesamtsystems verantworten. Salzgitter wird MEB-Antriebskomponenten fertigen und zuliefern. Gleichzeitig baut der Standort Kompetenzen und eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule auf.

Die Umsetzung des Zukunftspakts startet umgehend, die genannten Zielgrößen sind verbindlich. Die Fortschritte bei den vereinbarten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wie auch bei den vereinbarten Zukunftsinvestitionen werden in den kommenden Jahren fortlaufend überprüft.

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Freigabe des KBA zur Umrüstung der Modelle mit 1,6l-TDI-Motor des Typs EA189

Posted on 06 November 2016 by andy

Die technischen Lösungen für 2,6 Millionen Fahrzeuge mit 1,6l-TDI-Motor des Typs EA 189 wurden vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) freigegeben. Damit kann die Umsetzung bei den ersten Fahrzeugen der dritten und letzten Hubraumklasse zeitnah beginnen. Die Fahrzeughalter werden in den kommenden Wochen sukzessive benachrichtigt. Danach können alle betroffenen Kunden kurzfristig Umrüsttermine in einer Vertragswerkstatt nach Wunsch vereinbaren.

Die Umrüstung bei den 1,6-Liter-TDI-Aggregaten des Typs EA189 umfasst ein Software-Update. Zusätzlich wird direkt vor dem Luftmassenmesser ein sogenannter Strömungsgleichrichter befestigt. Die Umsetzung wird weniger als eine Stunde Arbeitszeit in Anspruch nehmen.

Das KBA hat uneingeschränkt bestätigt, dass mit der Umsetzung der technischen Lösungen für diese Modelle keine nachteiligen Veränderungen der Verbrauchswerte, Leistungsdaten und Geräuschemissionen verbunden sind. Zuvor hatte das KBA dies für alle anderen für den Rückruf freigegebenen Modelle bereits versichert. Außerdem erfüllen die Fahrzeuge nach der Umrüstung alle gesetzlichen Anforderungen sowie die jeweils gültigen Abgasnormen.

Die Umrüstung für Fahrzeuge mit betroffenen 2,0l-TDI-Motoren war bereits zu Jahresbeginn 2016 gestartet. Ebenfalls begonnen hat die Umsetzung der technischen Lösungen für betroffene Modelle mit 1,2l-TDI-Motoren des Typs EA 189. Mit der vorliegenden KBA-Freigabe wird nun auch für die letzte Hubraumklasse zeitnah mit der Umrüstung für Fahrzeuge des betroffenen Motorentyps EA189 begonnen. Damit können mittlerweile betroffene Modelle mit 1,2l-TDI- 1,6l-TDI- und 2,0l-TDI-Motor in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht werden.

In Deutschland erfolgt die Information der Kunden in einem zweistufigen Verfahren. Alle betroffenen Kunden wurden im ersten Schritt bereits im Frühjahr durch ein mit den Behörden abgestimmtes Schreiben benachrichtigt, dass ihr Fahrzeug umgerüstet werden muss. Sobald die technischen Lösungen für ein Modell freigegeben und verfügbar sind, wurden die Kunden in einem zweiten Schreiben gebeten, einen Termin mit einem Partnerbetrieb ihrer Wahl zu vereinbaren. Dieses Schreiben wird nun auch an die Halter von Fahrzeugen mit 1,6l-TDI-Motor gesendet.

Volkswagen arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Lösungen und wird alle von der NOx-Thematik betroffenen Fahrzeuge nachbessern. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Den Kunden werden bei der Durchführung der technischen Maßnahmen keine Kosten entstehen. Außerdem wird im Rahmen des Rückrufprozesses allen Kunden eine angemessene und kostenfreie Ersatzmobilität angeboten.

Die betroffenen Fahrzeuge sind technisch sicher und fahrbereit. Sie können bis zu einer Umrüstung uneingeschränkt im Straßenverkehr genutzt werden. Die Umsetzung der erforderlichen technischen Lösungen erfolgt europaweit nach einem mit dem KBA abgestimmten Zeit- und Maßnahmenplan.

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