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Vor 20 Jahren: VR6-Motor im Golf präsentiert

Posted on 04 August 2011 by andy

Man hatte Großes mit ihm vor – deshalb musste er sich klein machen: Im Frühjahr 1991 debütierte der erste Benzin-Sechszylinder von Volkswagen. Das Revolutionäre: Die besonders kompakte Bauform des VR6 ermöglichte den Einsatz bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und Quereinbau, bei denen naturgemäß begrenzte Platzverhältnisse unter der Motorhaube vorherrschen.

Als Komfortmerkmal waren Sechszylinder mit weichem und geräuscharmem Lauf in der automobilen Oberklasse fest etabliert, aber ihre Baugröße setzte entsprechende Einbauverhältnisse voraus. Das sollte sich ändern: Die Volkswagen Entwickler erhielten den Auftrag für einen benzingetriebenen Sechszylinder für den Einsatz bei Modellen mit Quermotor und Frontantrieb. Mit Golf, Vento, Corrado und Passat gab es gleich vier Fahrzeuge in der Modellpalette, die bei kompakten Außenabmessungen einen größtmöglichen Innenraum zu bieten hatten. Dazu kam der Bus der Baureihe T4, der ebenfalls den neuen Sechser bekommen sollte.

vr6

Um das Premium-Aggregat platzieren zu können, half nur der Griff in die technische Trickkiste. Denn als klassischer Reihenmotor wäre der Sechszylinder für den Quereinbau zu lang gewesen, und bei einer Zylinderanordnung in V-Form im klassischen 60- oder 90-Grad-Winkel hätte es mit der Breite des Aggregats Probleme gegeben. Die Lösung bestand darin, beide Konzepte in einem VR-Motor (V für V-Bauform, R für Reihenbauform) zu kombinieren. Durch den engen Winkel von 15 Grad konnte man die Zylinder im Motorblock enger als in einem Reihenmotor anordnen, ohne in der Breite zu ausladend zu werden.

golf vr6

Unter dem Namen VR6 wurde die neue Motorengeneration 1991 präsentiert – unter anderem im Golf der dritten Generation, der ebenfalls 20-jähriges Jubiläum feiert. Technisch kontinuierlich bis hin zur Vierventil-Version weiter entwickelt, lebte die erfolgreiche VR-Bauform unter der verkürzten Bezeichnung V6 und in verkürzter Bauweise auch als V5 in den nachfolgenden Passat- und Golf-Generationen weiter. Seine finale Ausbaustufe erlebte der VR6 im Passat R36 von 2006, bei dem aus mittlerweile 3,6 Liter Hubraum beachtliche 300 PS generiert wurden.

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E-Car Award 2011 für den Golf Blue-e-Motion

Posted on 28 Juli 2011 by andy

Über 11.000 Leser haben abgestimmt und den Golf Blue-e-Motion zum e-Car des Jahres in der Kategorie Konzeptcar gewählt. Bereits zum zweiten Mal vergibt die deutsche Zeitschrift AUTO TEST die Auszeichnung in vier Kategorien zum Thema Elektromobilität.

„Dass der Golf Blue-e-Motion eine Auszeichnung erhält, obwohl er noch eine Studie ist, zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Volkswagen bekennt sich zur Elektromobilität, treibt die Entwicklung gezielt voran und wird 2013 zunächst mit dem up! Blue-e-Motion und kurze Zeit später mit dem Elektro-Golf in Großserie gehen”, erklärte Volkswagen Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg während des Fototermins zur Übergabe des e-Car Awards in Wolfsburg.

Aktuell finden in Berlin, Hannover und Wolfsburg Flottentests mit insgesamt 80 Golf Blue-e-Motion statt. Diese Vorserienfahrzeuge des erfolgreichsten europäischen Autos sind reine „Batteriefahrzeuge”, die weder eine Abgasanlage noch einen Verbrennungsmotor mit Tank besitzen. Dank des Elektromotors fährt der Golf Blue-e-Motion leise und mit Naturstrom CO2-neutral.

Begleitet wird diese Flottenerprobung von einer Ausstellung „Blue-e-Motion” im Berliner Automobil Forum Unter den Linden, bei der sich bis Ende des Jahres Besucher über verschiedene Aspekte der Elektromobilität informieren können.

Den zweiten Platz beim e-Car-Award in der Kategorie Konzeptcar ging an den A1 e-tron der Konzernmarke Audi.

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LED-Tagfahrlicht für den Golf

Posted on 28 Juli 2011 by andy

Vor allem für Vielfahrer sind die neuen LED-Tagfahrleuchten von Volkswagen Zubehör ein Sicherheitsplus: Erhöhte Sichtbarkeit am Tag dank langlebiger, energiesparender Technik. Die typisch weiße Lichtfarbe der LEDs bringt den entscheidenden Unterschied: Gegenüber herkömmlichem Halogen-Tagfahrlicht ist die individuelle Hightech-Lösung schon von weitem zu erkennen, denn die 22 LEDs pro Tagfahrleuchte erzeugen eine viermal höhere Leuchtkraft als herkömmliches Begrenzungslicht (Standlicht). Die LED-Tagfahreuchten werden automatisch mit dem Start des Motors eingeschaltet und erlöschen erst wieder beim Einschalten des Stand- bzw. Abblendlichts oder beim Abschalten des Motors. Die übrige Fahrzeugbeleuchtung ist bei Betrieb der Tagfahrleuchten folglich nicht in Funktion. Das entlastet die Energiebilanz. Ein weiterer Vorteil: die LEDs halten ein Fahrzeugleben lang, ihre Lebensdauer beträgt etwa 10.000 Betriebsstunden.

Die LED-Tagfahrleuchten für die Volkswagen Modelle Polo (A05) und Golf (A06)  sind bei allen Volkswagen Partnern erhältlich.

led tagfahrlicht

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Golf GTI Reifnitz auf IdeenExpo 2011

Posted on 07 Juli 2011 by andy

Auszubildende von Volkswagen haben heute dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister ihr Exponat zur IdeenExpo 2011 vorgestellt: den Golf GTI Reifnitz. Das Unikat ist eine der beiden Deutschland-premieren, die der Wolfsburger Automobilhersteller vom 27. August bis 4. September beim Naturwissenschaften- und Technikevent für Jugendliche in Hannover präsentieren wird. Ebenso wird der Prototyp XL1, das neue Ein-Liter-Auto von Volkswagen, dort zu sehen sein. Mit rund 60 Exponaten, Experimentier- und Mitmachstationen sowie Workshops ist Volkswagen einer der größten Aussteller der IdeenExpo 2011, die in gut sieben Wochen durch den Bundespräsidenten eröffnet wird.

Der Leiter der AutoUni der Volkswagen AG, Dr. Peter F. Tropschuh, stellte heute dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister den Golf GTI Reifnitz vorab in Hannover vor. Zwei Auszubildende aus dem Projektteam von Volkswagen, die künftige Kraftfahrzeug-Mechatronikerin Julia Groß (20 Jahre, 3. Ausbildungsjahr) und der angehende Technische Modellbauer Peter Jahns (21 Jahre, 2. Lehrjahr), erläuterten die Entstehung sowie optische und technische Finessen des GTI-Unikats.

GTI Reifnitz

Ein Team von 20 Auszubildenden aus sechs Berufen, unterstützt von zwei Ausbildern und Designern, hat in nur zwölf Monaten einen Serien-GTI komplett nach eigenen Vorstellungen neu gestaltet. Anlass ist das diesjährige Doppeljubiläum: 35 Jahre Golf GTI und das 30. GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee (Österreich). Der Wörthersee-GTI leistet 272 kW (370 PS) und erreicht ein maximales Drehmoment von 480 Nm bei 3.400 Umdrehungen pro Minute. Gestartet wird der Zweitürer mit einem in den handgearbeiteten Alu-Schaltknauf integrierten Starterknopf. Dieses Detail ist das Gesellenstück einer Zerspanungsmechanikerin aus Wolfsburg.

Das Außendesign des Azubi-GTI besticht durch sein Drei-Farben-Konzept in Weiß, Blau und Rot mit übergangslosem Lackfinish. Dafür ist die komplette Lackierung mehrfach in Handarbeit angeschliffen und auf Hochglanz poliert worden. Auch Dekorflächen und -streifen sind einzeln lackiert. Das Interieur greift das Designkonzept mit schwarz-blauen Motorsport-Schalensitzen in Alcantara-Leder-Kombination auf. Statt Rücksitzen ist im Fond eine Soundanlage mit zehn Lautsprechern und 1.200 Watt Musikleistung verbaut.

„Mit solchen Fahrzeugprojekten ermöglicht Volkswagen seinen besten Auszubildenden, ihr Fachwissen zu erweitern und Können zu zeigen. Deshalb bringen wir den Golf GTI Reifnitz als Deutschland-Premiere zur IdeenExpo”, betonte Dr. Tropschuh.

Das Fahrzeug wird in der Themenwelt „Vision Zukunft” stehen. Dort informieren Auszubildende, Ausbilder sowie Teilnehmer des Dualen Studiums und Personalexperten künftige Schulabgänger und Hochschulabsolventen über die Einstiegsmöglichkeiten bei Volkswagen.

Neben Volkswagen und der Autostadt ist auch das phaeno aus Wolfsburg mit Experimenten zum Mitmachen präsent. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ideenexpo.de.

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Das Golf Cabriolet ist da

Posted on 18 Juni 2011 by andy

Das neue Golf Cabriolet feierte am 17. Juni  seine Markteinführung und geht deutschlandweit mit bereits 2.500 Vorbestellungen an den Start.

Was sofort auffällt ist der fehlende Überrollbügel, der einst dem Golf Cabriolet den Spitznamen Erdbeerkörbchen einbrachte. Der nun automatisch ausfahrende Überschlagsschutz, Front- und Kopf/Thorax Airbags sowie das ESP sorgen jedoch für höchste Sicherheit an Bord. Besonderes Highlight des Golf Cabriolet ist zudem das Stoffverdeck, das erstmals in 9,0 Sekunden vollautomatisch öffnet: bis Tempo 30 funktioniert das auch während der Fahrt. Doch egal ob offen im Sommer oder geschlossen im Winter: das neue Golf Cabriolet macht das ganze Jahr über eine gute Figur. Durch die besondere Beschaffenheit des Daches sowie neuer Scheiben- und Türdichtungen ist das Cabriolet im geschlossenen Zustand eines der leisesten seiner Klasse.

Auch in Sachen Motoren setzt Volkswagen auf Vielfältigkeit. Das Cabriolet kann mit sechs verschiedenen Turbo-Direkteinspritzern von 105 PS bis 210 PS bestellt werden. Umweltfreundlichkeit ist dabei für Volkswagen selbstverständlich: ein Benziner (TSI) und beide Dieselmotoren sind mit den energiesparenden BlueMotion Technologies erhältlich. So verbraucht beispielsweise der 105 PS-Dieselmotor durchschnittlich lediglich 4,4l und stößt 117 g/km CO2 aus. Der sommerliche Volkswagen ist ab 23.625 Euro erhältlich (1.2 TSI mit 77 kW).

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GTI Kollektion für große und kleine GTI Fans

Posted on 18 Juni 2011 by andy

Pünktlich zum 35. Geburtstag des GTI präsentiert Volkswagen Zubehör die neue GTI Kollektion. Neben Kleidungstücken und Accessoires in den GTI Farben Schwarz und Rot sowie dem variantenreich eingesetzten GTI Logo und dem original GTI Stoffbezug, gibt es auch eine T-Shirt-Auswahl der GTI Edition 35. Auch für die kleinsten GTI Fans hält die neue GTI Kollektion Highlights bereit.

Die GTI Softshelljacke in Damen- und Herrenausführung ist in den typischen GTI Farben Schwarz und Rot gestaltet. Durch einen weißen Einsatz in den Seiten und am Kragen werden farbliche Akzente gesetzt. Ein GTI Stick auf dem rechten Unterarm und im Nacken, das GTI Flaglabel und die rote Paspel am Arm und über dem Rücken machen den sportlichen GTI Style für den Vollblutfan rundum präsent.

gti jacke

Die Liebe zum Detail macht einen echten Fan aus. Mit den schwarzen GTI Socken mit eingewebtem Waben-Muster und tornadoroten Einsätzen trägt man das Fahrgefühl des GTI immer an den Füßen – dank der Schriftzüge „Gas/Bremse“ und „Kupplung“ auf der Unterseite der Socken.

Der Golf GTI feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag – Grund genug, eine eigene Kollektion zu entwerfen. Das schwarze GTI Herren T-Shirt „Historie“ aus der GTI Edition 35 beispielsweise, zeigt die farbigen Abbildungen der GTI Modelle I-VI als flächigen Motivdruck auf der Brust.

Der exklusive GTI Chronograph für anspruchsvolle GTI Fans vereint Technik und Design. Das präzise Uhrwerk mit Ronda Swiss Technologie besteht aus einem Chronographen mit drei Compteurs. Stabiles K1-Sicherheitsglas schützt das Prägezifferblatt mit Wabenstruktur in Galvanisch Superschwarz Matt. Auch das Edelstahlgehäuse ist hochwertig verarbeitet und mit einem Armband aus geöltem Kalbsleder mit roten Abnähern ausgestattet.

So vererbt man GTI Begeisterung: Der GTI Strampelanzug in Tornadorot für Babys hat einen GTI Druck auf der Brust und Zielflaggenapplikationen auf Armen und Beinen. Besonders praktisch: für leichteres Wickeln ist der Strampelanzug vom Kragen bis zum Fuß komplett aufknöpfbar. Passend dazu: die ebenfalls tornadorote  GTI Babymütze. Die sportlich geschnittene Babymütze setzt mit der Zielflaggenapplikation und dem weißen GTI Stick an der Seite auch die kleinsten GTI Fans in Szene.

gti cap

Die gesamte GTI Kollektion ist ab Mitte Juni 2011 im E-Shop unter www.volkswagen-zubehoer.de/shop oder bei jedem Volkswagen Partner erhältlich.

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Ursprung des GTI

Posted on 15 Juni 2011 by andy

Seit 35 Jahren gibt es den Golf GTI. Offiziell. Seine Geschichte begann natürlich früher. Und das gar nicht offiziell. Eine Gruppe von Enthusiasten, die sich der dynamischen Seite von Volkswagen verschrieben hatte, trieb das Projekt „Sport-Golf” ab 1974 zunächst im Verborgenen voran. Federführend: Anton Konrad, damaliger Pressechef, und Alfons Löwenberg, ein Ingenieur mit Benzin um Blut…

vw golf gti

Die Idee. „Am 18. März 1974 schrieb ich eine weit gestreute Hausmitteilung – durch alle Hierarchien hinweg, wie es nun mal so meine Art ist” erinnert sich Alfons Löwenberg. Sein Anliegen: Man solle doch einmal darüber nachdenken, der Jugend ein sportliches Golf-Modell anzubieten. Löwenberg muss sich warm anziehen: Er bekommt Gegenwind zu spüren. „Was voraus zu sehen war”, sagt Anton Konrad: „Volkswagen war zur Genüge ausgelastet mit dem Anlauf seiner neuen Modellpalette. Für solch ein derart speziell anmutendes Projekt gab es seinerzeit wenig offene Ohren.” Dennoch tüftelt Löwenberg im Verborgenen weiter – an einem Aggregateträger…

Der Frühstart. Der Ingenieur pflanzt einen Weber-Doppelvergaser auf den 1.6-Liter-Motor des Golf, verpasst der Karosse einen amtlichen Sportauspuff und senkt das ganze Gefährt brachial ab. Der Komfort tendiert gegen Null. Mit dem Ding beschert er dem Volkswagen Testgelände Ehra-Lessien einen akustische Paukenschlag, wagt sich dann aber zu früh und zu weit aus der Deckung: Löwenberg lässt den Forschungsvorstand Prof. Dr. Ernst Fiala das Krawall-Auto fahren. Mit Folgen: „Hinterher brüllte Fiala in etwa so laut wie der am Golf verbaute Sportauspuff”, erzählt Löwenberg noch heute. Lachen kann man über diesen Vorfall – jetzt, 35 Jahre später. „Unfahrbar, dieses Auto!” sei Fiala’s Urteil gewesen. Der Aggregateträger stand plötzlich auf verdammt dünnem Eis. „Wir mussten die Strategie ändern, schnell”, erklärt Konrad 2011. 1974 lädt er deshalb den Entwicklungschef und Golf-Projektleiter Hermann Hablitzel, Jürgen Adler (Abteilungsleiter der Konstruktion Innenraum), Herbert Schuster (Leiter Pkw-Versuch), Horst-Dieter Schwittlinsky (Marketing) und Alfons Löwenberg ein. Konrad ist klar, dass er „die Besprechung des Projekts aus dem Unternehmen heraus holen” muss, soll eine Präsentation fruchten. Den gemütlichen Rahmen hierzu bildet sein Wohnzimmer…

Die Wahrheit. „Genau!”, wird manch einer jetzt sagen, nun kommt die Geschichte mit der Besprechung bei Bier und Schnittchen! „Das war beim Kaffee, und meine Frau hatte Kuchen gebacken”, legt Konrad Wert darauf, die bisherige Version zu korrigieren.

vw golf gti

Der Start. Klarheit zieht ein in das Projekt „Sport-Golf”. Erstmals wird ein deutlich umrissenes Ziel gesetzt: Entstehen soll ein sportliches, komfortables und alltagstaugliches Auto – kein klöternder Rennwagen. Zunächst angepeilte Stückzahl: 5.000 Exemplare als Homologationsbasis für die Zulassung zum Motorsport. „Eine zu geringe Zahl für den Vertrieb, um damit bei Umlage der Kosten Geld zu verdienen”, erinnert sich heute Horst-Dieter Schwittlinsky. „Wir wussten: Nur mit geringen Kosten durch ausschließliche Verwendung von Serienteilen ließe sich der GTI realisieren”, analysiert Herbert Schuster. Ergebnis des Treffens: Ihr Patentrezept erscheint den Beteiligten genau so schmackhaft wie der servierte Kuchen. Das Team beginnt, sich erfolgreich durchzubeißen.

Die Zutaten. Aus Kosten- und Gewichtsgründen wird das zweitürige Grundmodell des Golf zur GTI-Basis und dessen Fahrwerk der zusätzlichen Motorkraft angepasst. Schuster: „Die Vorderachse bekam einen Stabilisator sowie größere Bremssättel und innenbelüftete Bremsscheiben spendiert. 20 Millimeter kürzere Federn und entsprechende Dämpfer ließen den Golf dezent in die Tiefe sinken. Damit wurde der spätere GTI vor allem im Grenzbereich unproblematischer und blieb auch bei hohen Geschwindigkeiten komfortabel.” Recaro steuert die Sportsitze bei, das Sportlenkrad spendiert der kurz zuvor präsentierte Scirocco TS. Parallel macht die Designabteilung ein Brainstorming: Wie ein solches Auto denn am besten aussähe? „Die Farbkombination Schwarz-Rot empfanden wir damals als sehr sportlich”, berichtet Gunhild Liljequist, die seinerzeit Stoffmuster, Türverkleidungen, Innenausstattungen und später weitere Sondermodelle bei Volkswagen entwirft. Für den GTI kreiert sie das inzwischen legendäre Schottenkaro der Sitzbezüge. Einem Kollegen fällt der rot umrandete Kühlergrill ein, ihr selbst der Golfball als Schaltknauf.

Der Motor. Doch noch gibt es ein technisches Problem: „Den Kundendienst auf Weber-Doppelvergaser zu schulen, und alles wegen 5.000 Autos – völlig undenkbar!” sagt Konrad, der mitten im Projekt vom damaligen Audi Entwicklungschef Ferdinand Piëch nach Ingolstadt eingeladen wird. Anton Konrad: „Herr Piëch stellte mir den neuen Audi 80 GTE vor und fragte, ob ich eine Runde mitfahren wolle. Ich habe spontan ‚Ja’ gesagt.” Konrad ist sofort begeistert von dem 110-PS-Einspritzer und weiß: Das ist der richtige Motor fürs „Projekt”! Der von Konrad hierüber informierte Piëch entscheidet spontan: Volkswagen bekommt 5.000 GTE-Motoren für das neue Golf-Topmodell. „Damit”, so Konrad, „wussten wir: Jetzt ist das Auto komplett und kann offiziell zur Entscheidung vorgelegt werden!”

Die Entscheidung. Der Vorstandsvorsitzende Toni Schmücker wird nun von Konrad in das mittlerweile offene Geheimnis eingeweiht, das als Projekt „Sport-Golf” zur Abstimmung vorgelegt wird. Der Rest ist Geschichte: Aus ursprünglich 5.000 geplanten Golf GTI wurden bis heute nahezu 2 Millionen…

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Golf GTI Edition 35

Posted on 15 Juni 2011 by andy

35 Jahre Golf GTI! Volkswagen feiert den Geburtstag der Ikone mit dem neuen Golf GTI Edition 35. Die Edition in Zahlen: 173 kW / 235 PS stark (+ 25 PS mehr als der normale GTI) und 247 km/h schnell; 6 kg/PS als Leistungsgewicht. Ein Sammlerstück vom ersten Tag an, das pünktlich zum 35. Geburtstag der Legende GTI kommt. Niemand wird im Sommer des Jahres 1976 bei der Markteinführung des ersten GTI geahnt haben, was Volkswagen da gerade entfesselt hatte. Niemand. Nicht einmal Volkswagen selbst. Manche Dinge lassen sich nicht planen. Ikonen gehören dazu. Und so überraschte der erste Golf GTI alle, die Käufer, die Konkurrenten, den Hersteller und auf der Autobahn die Fahrer all jener Sportwagen und Luxuslimousinen, die noch nie etwas von diesem Volkswagen gehört hatten, nun aber gerade von ihm abgehängt wurden. Seitdem avancierte der GTI zum erfolgreichsten Kompakt-Sportler der Automobilgeschichte. 5.000 GTI waren geplant – doch unaufhaltsam kommt der GTI in unseren Tagen der Produktionsschallmauer von 2 Millionen Exemplaren näher!

6,6 Sekunden für den Sprint. Jetzt untermauert der neue Golf GTI Edition 35, welches Potential in diesem Auto steckt. Frontgetrieben wie immer, dank der elektronischen Differentialsperre XDS mit Grip ohne Ende. Jedes einzelne der 300 Newtonmeter Drehmoment (2.200 bis 5.500 U/min) verwandelt der Volkswagen in Vortrieb. Nach nur 6,6 Sekunden hat der Golf GTI Edition 35 die 100-km/h-Marke abgehakt. Dynamischer war kein GTI zuvor. Optional verwaltet ein in Bruchteilen von Sekunden schaltendes 6-Gang-DSG die Gänge.

Das Exterieur des Golf GTI Edition 35 im Detail

35 Jahre Design-Evolution. Volkswagen entwickelt die Ikone Golf GTI seit 35 Jahren in behutsamen Schritten weiter, schleift den Wagen wie einen Diamanten, präzisiert seine Formen, perfektioniert das Handling, dynamisiert den Antrieb. So ist es auch diesmal. Optisch lässt sich der optional mit Bi-Xenonscheinwerfern plus Kurven- und LED-Tagfahrlicht ausgestattete Golf GTI Edition 35 vorn an seinem neu gestalteten Stoßfänger erkennen; Winglets (Luftleitflächen) unten im Außenbereich und der in schwarz gehaltene Mittelteil des Frontspoilers verbessern die Aerodynamik. Seitlich sind es die glänzend schwarzen Außenspiegelkappen, die in Wagenfarbe lackierten Schwellerverbreiterungen und die Edition-Schriftzüge „35″ auf den vorderen Kotflügeln, die das Jubiläumsmodell kennzeichnen. Generell wird der Golf GTI Edition 35 darüber hinaus mit abgedunkelten LED-Rückleuchten, einer LED-Kennzeichenleuchte im Heck sowie ebenfalls abgedunkelten Scheiben im Fond ausgestattet.

2 neue Felgen-Klassiker. Zudem hat Volkswagen für den Golf GTI Edition 35 die neue, serienmäßige 18-Zoll-Leichtmetallfelge „Watkins Glen” entwickelt (benannt nach einer US-Rennstrecke im Bundesstaat New York). Die mit Reifen der Dimension 225/40 R18 bestückten Felgen sind in einer hellen („Sterling-Silber”) und einer dunklen Ausführung („Grau metallic”) erhältlich. Ebenfalls neu im Programm und für alle Golf GTI verfügbar: die optionale 19-Zoll-Leichtmetallfelge „Glendale” mit Reifen im Format 225/35. Die fünf Speichen dieser Felge sind schwarz lackiert, das Felgenhorn selbst glanzgedreht. Beide neuen Felgen haben aufgrund ihres klaren, sportlichen Designs ähnlich wie die bekannten GTI-Räder „Denver” und „Detroit” das Potenzial, zu Klassikern zu werden.

GTI Edition 35

9 Lackierungen. Weiß, Schwarz, Rot und Silber sind seit 35 Jahren die klassischen GTI-Farben. Die (und 5 weitere Lackierungen) gibt es natürlich auch für den GTI Edition 35. Im Detail bietet Volkswagen diesen Golf in den 3 Uni-Farben „Candy-Weiß”, „Tornadorot” und „Schwarz”, den 4 Metallic-Lackierungen „Carbon Steel Grey”, „Reflexsilber”, „Shadow Blue” und „United Grey” sowie in den Perleffekt-Tönen „Blue-Graphit” und „Deep Black” an.

Das Interieur des Golf GTI Edition 35

1 legendärer Schaltknauf. Individualisiert wurde auch das Interieur. Neue GTI-Zutaten hier: Der Schaltknauf in klassischer Golfball-Optik der ersten GTI-Generation, neue Dekorleisten im Cockpitbereich und den Türverkleidungen (Typ „Black Array”), spezielle Einstiegsleisten mit eingearbeitetem Logo „35″, Sicherheitsgurte mit roten Streifen und eine in die vorderen Kopfstützen der Top-Sportsitze (Dessin „Jacky”) integrierte „35″.

3 GTI-Sitzbezugvarianten. Darüber hinaus hat das Interieur-Designteam für den Golf GTI Edition 35 gänzlich neue Bezüge im Dessin „Favo” / „San Remo” (optional) konzipiert, die, wie „Jacky” (Serie) perfekt zum GTI-Charakter passen: Die Innenwangen der Sitze und Vorderteile der Kopfstützen sind im edlen Leder „Vienna” in „Titanschwarz” ausgeführt; die in atmungsaktiver Microfaser gehaltenen Sitzmittelbahnen (ebenfalls Schwarz) nehmen indes das legendäre Wabenmuster des GTI-Kühlergrills auf; im Rückenbereich findet sich das Logo „35″ wieder; in „Flashrot” gehalten sind alle Ziernähte dieser Sitzausführung. Zudem immer rot: die Ziernähte im Bereich des 3-Speichen-Sportlenkrades, der Handbremse und der Schaltknaufummantelung sowie die Einfassung der Fußmatten. Nicht zuletzt kann natürlich auch der Golf GTI Edition 35 mit komplett in Leder („Vienna”) ausgeführten Sitzen bestellt werden.

Der Antrieb des Golf GTI Edition 35

235 PS und 300 Nm. Wenn 173 kW / 235 PS (+ 25 PS gegenüber dem normalen GTI; Topleistung von 5.500 bis 6.300 U/min) und die Kraft von 300 Nm (+ 20 Nm; Maximaldrehmoment von 2.200 bis 5.500 U/min) auf 1.400 kg Leergewicht einwirken, entfesselt das eine Dynamik, die einem reinrassigen Sportwagen in nichts nachsteht. Der Beschleunigungswert (0-100 km/h in 6,6 s) und die Höchstgeschwindigkeit (247 km/h) sind dabei eher etwas für die Statistik. Viel wichtiger und typischer für diesen GTI ist der souveräne Schub in jedem Drehzahlbereich. Einsteigen, die wie maßgeschneidert passenden Sportsitze und das Sportlenkrad einstellen, Zündung aktivieren (per Schlüssel oder optional via Knopfdruck) und der Sturm bricht los. Auch akustisch: Via ebenfalls neu justiertem Soundaktor klingt alles noch sportlicher, als es im GTI ohnehin schon anmutet. Fest steht: Um das wahre Potenzial der GTI-Maschine auszuloten, müsste jeder Besitzer des neuen Golf GTI Edition 35 eigentlich mindestens einmal – mit dem notwendigen Respekt – die Nürburgring-Nordschleife erkunden.

1.984 cm3 Hubraum. Als Antrieb kommt im Golf GTI Edition 35 ein Turbo-Benzindirekteinspritzer der Motorenbaureihe EA113 zum Einsatz. Wer jetzt an den allradgetrieben Golf R denkt, liegt richtig. Beide Fahrzeuge teilen sich die gleiche Motorbasis. Der 2,0 Liter große Vierzylinder baut den Schub über eine Abgasturboaufladung (0,9 bar Ladedruck bei 5.500 U/min) samt Ladeluftkühlung auf. Gesteuert wird der GTI-Motor über ein vollelektronisches Motormanagement mit E-Gas. Die Kolben des Aggregates sind mit verstärkten Bolzen ausgestattet. Stärker ausgelegt wurden zudem die Pleuel, um das hohe Drehmoment sicher auf die Kurbelwelle zu übertragen. Aufgrund der vehement einsetzenden Motorkräfte wurde auch der Zylinderblock versteift.

8,0 l/100 km mit DSG. Bei aller Dynamik geht auch der Golf GTI Edition 35 effizient mit dem eingesetzten Treibstoff (Super, 95 ROZ) um: Auf 100 Kilometern benötigt der neue GTI mit manuellem Getriebe im Schnitt respektabel niedrige 8,1 Liter (analog 189 g/km CO2). Im Fall der DSG-Version sinken diese beiden Werte sogar auf 8,0 l/100 km respektive 185 g/km CO2.

Die Kraftübertragung des Golf GTI Edition 35

2 Getriebe mit 6 Gängen. Weitergegeben wird die Kraft serienmäßig via manuellem 6-Gang-Getriebe oder optional über ein 6-Gang-DSG. Angetrieben wird im GTI seit 35 Jahren die Vorderachse. Dort sorgt serienmäßig die elektronische Differentialsperre XDS dafür, dass das Gummi auf dem Reifen bleibt und nicht auf der Straße landet. Mehr noch: XDS verbessert signifikant die Handling-Eigenschaften. Technisch handelt es sich beim XDS um eine Funktionserweiterung der in das ESP integrierten elektronischen Differenzialsperre (EDS). Sobald die Elektronik erkennt, dass das kurveninnere Rad der Vorderachse bei schneller Fahrt zu sehr entlastet wird, baut die ESP-Hydraulik an diesem Rad gezielt einen Bremsdruck auf, um wieder die optimale Traktion herzustellen. Das XDS wirkt so als Quer-Sperrdifferenzial, mit dem das für Fronttriebler typische Untersteuern in schnell gefahrenen Kurven ausgeglichen wird. Folge: Das Fahrverhalten des GTI wird dank XDS deutlich präziser und neutraler.

gti edition 35

Das Fahrwerk des Golf GTI Edition 35

15 Millimeter tiefer. Wie alle GTI, ist auch der Edition 35 mit einem Sportfahrwerk ausgestattet; die Karosserie liegt 15 Millimeter tiefer als beim herkömmlichen Golf. Vorne arbeitet die bekannte Federbeinachse mit Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern. Hinten sorgt eine innovative Mehrlenkerachse dafür, dass das ESP nur selten aktiv wird. Extrem standfest und leistungsfähig sind zudem die vier Scheibenbremsen des Volkswagen: Aus 100 km/h steht der Golf GTI Edition 35 nach rund 35 Metern! Und auch das ist typisch für diesen GTI.

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Der Golf blue-e-motion startet auch in Berlin

Posted on 10 Juni 2011 by andy

Volkswagen startet heute die zweite Erprobungsflotte des Golf blue-e-motion und übergibt in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Andreas Scheuer, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die ersten Fahrzeuge an erste Großkunden.

„Die Golf blue-e-motion Fahrzeugflotte, bestehend aus insgesamt achtzig Fahrzeugen in Deutschland, ist ein wichtiger Meilenstein innerhalb unseres Entwicklungsprozesses für Elektromobilität und sichert für die spätere Großserie sämtliche Aspekte hinsichtlich Technik, Alltagstauglichkeit und Nutzeranforderungen bereits zum jetzigen Zeitpunkt ab”, erläutert Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns für Elektro-Traktion. Und weiter: „Insgesamt fünfunddreißig Fahrzeuge werden wir in der Berliner Flotte bis Ende des Jahres erproben. Weitere Flottenerprobungen laufen bereits in Wolfsburg und kurzfristig auch in Hannover. Unsere Testpersonen bilden dabei ein breites Kundenspektrum ab. So gehören beispielsweise Behörden, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen dazu. In Berlin haben wir einen Schwerpunkt auf Großkunden gelegt, da wir davon ausgehen, dass diese Zielgruppe zukünftig einen hohen Anteil an den Verkäufen von Elektrofahrzeugen ausmachen wird. Es freut uns daher sehr, heute schon mit Alba Group plc & Co. KG, Bayer AG, Coca Cola Erfrischungsgetränke AG, Continental AG, Deutsche Bahn AG, Deutsche Telekom AG und Pfizer Deutschland starke Partner gefunden zu haben.”

Als Infrastruktur erhalten die Testpersonen eine eigene Ladebox, an der sie den Golf blue-e-motion bequem vor Ort aufladen können. Außerdem können ausgewählte öffentliche Elektrotankstellen in Berlin benutzt werden. Eine Fernbedienung und -überwachung des Golf blue-e-motion ist im Rahmen der Erprobungsfahrten über eine spezielle Applikation auf dem iPhone möglich. Mit einem eigens eingerichteten Webportal und Call-Center steht den Testpersonen rund um die Uhr fachkundige Betreuung zur Verfügung und es können Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht werden.

Dr. Andreas Scheuer betont: „Der mit Mitteln des BMVBS geförderte Golf blue-e-motion macht die Leistungsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität mehr als deutlich. Dieser Flottenversuch hier in Berlin wird die Alltagstauglichkeit des
Golf blue-e-motion und damit der Elektromobilität eindrucksvoll unter Beweis stellen.” Mit dem aktuellen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, der eine Milliarde Euro für Forschung und Entwicklung im Bereich Elektromobilität vorsieht, werde der Weg Deutschlands zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität bereitet. Ziel sei es, bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, so Scheuer.

Anlässlich der Schlüsselübergabe kommentiert Uwe Kleinert, Leiter Corporate Responsibility and Sustainability der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Firmenstrategie, denn nur so konnten und können wir langfristig erfolgreich sein. Wir haben in unserer Nachhaltigkeitsstrategie sieben Felder definiert, im Umweltbereich neben Wasser und Verpackungen den Klimaschutz. Neben den eigenen Aktivitäten in unserem Kerngeschäft unterstützen wir gern auch technische Innovationen unserer Partner. Deshalb freuen wir uns, an der Erprobungsflotte des Golf blue-e-motion teilnehmen zu können.”

„Klimaschutz hat Vorfahrt – auch bei Pfizer. Wir setzten uns weltweit aktiv für einen nachhaltigen Einsatz von Ressourcen ein, und freuen uns, bei diesem wichtigen Pilotprojekt Partner von Volkswagen zu sein”, sagt Martin Fensch, Director Communications Germany beim weltweit größten Pharmaunternehmen Pfizer.

„Als Leiter der Berliner Konzernrepräsentanz und richtiger Berliner freue ich mich natürlich ganz besonders, dass unser Konzern diesen Flottenversuch hier in Berlin durchführt. Urbane Mobilität und Alltagstauglichkeit sind wohl nirgendwo sonst in Deutschland so gut zu erproben wie hier bei uns in der Hauptstadt. Ende Juli wird das Automobil Forum Berlin zusätzlich eine Ausstellung rund um das Thema Elektromobilität anbieten, zu der wir herzlich einladen”, erklärt Hans-Christian Maass, Leiter der Volkswagen Konzernrepräsentanz Berlin.

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GTI Cabrio-Studie

Posted on 03 Juni 2011 by andy

Volkswagen hat als Weltpremiere am Wörthersee mit dem Golf GTI Cabriolet Concept die erste, jemals offiziell gebaute offene Version der Ikone präsentiert. Gründe für diese höchst dynamische Studie gibt es mehr als genug: 2011 feiert der Golf GTI den 35. Geburtstag; 2011 findet das legendäre GTI-Treffen am Wörthersee zum 30. Mal statt; 2011 ist das Jahr des neuen Golf Cabriolets. Während das bereits bestellbar ist, handelt es sich beim Golf GTI Cabriolet Concept noch um eine Studie. Aber was für eine!

Optisch geht der im glutroten „Firespark Metallic“ lackierte Open-Air-GTI eigene Wege: Von wesentlicher Bedeutung sind hier die in glänzend schwarzem Klavierlack gehaltenen Anbauteile. Im Fokus stehen dabei extrem präzise, wie mit der Rasierklinge geschnittene Linien. Die Anbauteile selbst sind – ein Blick auf den Front- und Heckspoiler oder die Seitenschweller im Stile der im Motorsport eingesetzten Splitter zeigt das eindrucksvoll – einerseits filigran und leicht, gleichzeitig aber stabil und vom Design her aus einem Guss.

Auffällig: Die Nebelscheinwerfer des GTI wichen einer Luftführung für die Beatmung der im Cabriolet eingesetzten Hochleistungsbremsanlage. In der Silhouette wird der offene GTI durch schwarz-silberne 19-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Glendale“ mit 235er Reifen geprägt. Die stehen besonders satt in den Radhäusern, da der Golf durch ein Gewindefahrwerk abgesenkt wurde. Ebenfalls in der Silhouette gut zu erkennen: die in „Tornadorot“ lackierten Bremssättel mit schwarzem GTI-Logo.

golf gti cabrio

Das Interieur der Studie wird durch Applikationen im Dessin „Black Stripe“ und Nappa-Ledersitze mit roten GTI-Logos in den Kopfstützen veredelt. Einen sportlichen Kontrast bilden die Nähte zwischen den einzelnen Lederflächen; sie sind in „Flashrot“ respektive „Kristallgrau“ gehalten. Auf das Dessin der Sitze abgestimmt: die zweifarbigen Türinserts. Wie die Innenflächen der Türverkleidungen, so wird auch das Lederlenkrad, die Schalthebelverkleidung und der Handbremshebel durch feine, rote Ziernähte individualisiert. Damit korrespondierend: die roten Kanten der schwarzen Sicherheitsgurte und die schwarz-rote Einfassung der Fußmatten. Klassisch wirken die Aluminium-Einstiegsleisten mit eingearbeitetem GTI-Logo. Übrigens: Die Fahrleistungen des Cabrios liegen mit dem 155 kW / 210 PS starken GTI-Motor voll auf dem Niveau des geschlossenen GTI – also knapp 240 km/h und runde sieben Sekunden für den Sprint auf 100 km/h. Ein echter GTI!

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