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„Motorsport mit Volkswagen“ im AutoMueum

Posted on 13 Juli 2012 by andy

Startschuss für die neue Sonderausstellung des AutoMuseum Volkswagen. „Motorsport mit Volkswagen“ dokumentiert, wie der Motorsport den Volkswagen seit dessen Anfang begleitet hat: vom Berlin-Rom-Wagen der 30er Jahre bis hin zum Polo R WRC, der im kommenden Jahr die Rallye-Weltmeisterschaft bestreiten wird.

Bereits Ende der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts entstand bei Porsche auf einer Käfer-Plattform der Berlin-Rom-Wagen für die gleichnamige Langstrecken-Fahrt. Die fand jedoch wegen des Kriegsausbruchs nie statt. Stellvertretend für die zahlreichen privaten Engagements mit Volkswagen in den 50er und 60er Jahren stehen im AutoMuseum die Rekonstruktion des Mille Miglia-Käfers von Paul Ernst Strähle sowie ein Dragster-Käfer, der einst die legendären Beschleunigungs-Rennen über eine Viertel Meile bestritt.

Mit der Formel Vau, basierend auf der Technologie des Volkswagen Käfers, begann das offizielle Engagement von Volkswagen im Motorsport. Namhafte Rennfahrer, wie beispielsweise Niki Lauda, gingen daraus hervor. Die Ausstellung zeigt eines der ältesten heute noch erhaltenen, sogenannten „Formcars“, das Mitte der 1960er Jahre in den USA entstand.

Volkswagen entwickelte nach diesem Engagement seine motorsportlichen Aktivitäten konsequent weiter: Marken-Pokale und als Motorenlieferant die Formel 3 waren die nächsten Etappen. Davon zeugt in der Sonderausstellung das Meisterauto von Kris Nissen, dem ehemaligen Direktor der Volkswagen Motorsport GmbH.

Technologisch setzt Volkswagen Motorsport heute auf innovative, sparsame und umweltschonende Antriebskonzepte. Beispiele sind der 2,5 Liter TDI-Motor im Race Touareg für den Einsatz bei der Rallye Dakar und die Erdgas-Varianten für den Scirocco R Cup und das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der Race Touareg, der 2010 und 2011 den Sieg holte, steht dem ersten Volkswagen, der die Rallye in Afrika bereits 1980 gewann, gegenüber: Das war ein Iltis.

Auch bei weiteren Rallyemeisterschaften der 70er bis Mitte der 80er Jahre feierte Volkswagen Erfolge: erster Platz mit dem sogenannten Rheila-Golf bei der Deutschen Rallyemeisterschaft 1981 und erster Platz mit dem Triumph-Adler Golf in der Gruppe A bei der Rallye-Weltmeisterschaft 1986. Im kommenden Jahr wird Volkswagen Motorsport wieder mit einem Volkswagen bei der Rallye-Weltmeisterschaft an den Start gehen: mit dem Polo R WRC.

Die Sonderausstellung „Motorsport mit Volkswagen“ im AutoMuseum Volkswagen lässt über 60 Jahre Motorsport mit Volkswagen Revue passieren und wird bis 30. September zu sehen sein.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Broschüre, die über das AutoMuseum Volkswagen bestellt werden kann. Der Preis beträgt 4,- €.

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Volkswagen Classic siegreich bei der ADAC 24h-Classic

Posted on 24 Mai 2012 by andy

Zwei Klassensiege und ein zweiter Platz: Mit diesem erfolgreichem Ergebnis beenden die von Volkswagen Classic eingesetzten Youngtimer das 3-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Der nach den Spezifikationen der damaligen Gruppe 4 aufgebaute Golf I GTI setzte sich mit seinem über 220 PS leistenden Oettinger-16V-Motor souverän gegen die Konkurrenz durch: Klassensieg mit einer Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Stammpilot Heinz Stüber konnte bei dem dreistündigen Langstreckenrennen bereits den vierten Klassensieg in Folge einfahren – in diesem Jahr zum ersten Mal zusammen mit Ex-Tourenwagenprofi Klaus Niedzwiedz, der seine Ring-Erfahrung auch im Youngtimer einbringen konnte.

Bereits das Zeittraining hatte das Team Stüber/Niedzwiedz für sich entschieden und sechs leistungsstarke Wettbewerber in seiner Klasse deutlich distanziert. Beim Rennen lief alles nach Plan: konstant schnelle Rundenzeiten, keine Unterschiede zwischen den beiden Piloten. Im Mittelfeld gestartet, fuhr das Team neben dem Gruppensieg den beachtlichen 20. Platz im Gesamtklassement ein.

Die im Rahmen des ADAC Zurich 24h-Rennen veranstalteten 24h-Classic waren in diesem Jahr wieder ein Zuschauermagnet: An der Strecke jubelten Tausende von Fans den Old- und Youngtimern zu. Auch die beiden weiteren von Volkswagen Classic eingesetzten Youngtimer gehörten zu den Publikumsfavoriten: Bernd Degner und Wilfried Schmitz konnten sich trotz eines Reifenschadens mit dem Scirocco I von 1981 ebenfalls den Klassensieg sichern. Auch das dritte Volkswagen Classic Team fuhr auf das Podest: Herbert und Michael Schmitz verbuchten im Polo  I von 1976 am Ende eines langen Rennens den zweiten Platz ihrer Klasse.

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Volkswagen Classic bei der ADAC 24-h Classic

Posted on 17 Mai 2012 by andy

Volkswagen Classic startet mit drei Rennfahrzeugen am 17./18. Mai bei der ADAC 24h-Classic in der Youngtimer Trophy auf dem Nürburgring. Unter anderem am Start: der ehemalige Tourenwagen-Profi und Ring-Kenner Klaus Niedzwiedz.

„Wir haben etwas zu verteidigen“ – mit diesem Statement freut sich Rolf Krogel, Teamchef von KWL-Motorsport, dem Einsatzteam von Volkswagen Classic, auf das Saison-Highlight in der Eifel. Im letzten Jahr konnten am Ende des dreistündigen Rennens auf dem legendären Nürburgring ein zehnter Gesamtrang und zudem ein Klassensieg eingefahren werden – mit einem Volkswagen Golf I GTI gegen deutlich leistungsstärkere Konkurrenten.

Auch in diesem Jahr will das Team wieder ganz vorne dabei sein, allerdings mit einer anderen Fahrerpaarung: Stammpilot Heinz Stüber wechselt sich mit dem ehemaligen Tourenwagen-Ass und ausgewiesenen Nordschleifen-Kenner Klaus Niedzwiedz ab, um den Klassensieg zu verteidigen.

adac classics 24h

Der Einsatzwagen wurde 2011 zum 35-jährigen Jubiläum des Golf GTI komplett neu aufgebaut und der Fangemeinde beim GTI Treffen am Wörthersee präsentiert. Es handelt sich um einen äußerst seltenen Golf I GTI der damaligen Gruppe 4, dessen Oettinger-16V-Motor über 220 PS leistet. Im letzten Jahr errang der Wagen bei drei Renneinsätzen auch dreimal den Klassensieg. Für seinen Einsatz bei der diesjährigen ADAC 24h-Classic wurde der Wagen nochmals im Detail optimiert.

Doch KWL-Motorsport setzt nicht nur auf den Erfolg mit dem GTI, sondern bringt mit einem Scirocco I in originaler Gruppe 2-Spezifikation von 1981 und einem Polo I von 1976 zwei weitere potenzielle Klassensieger an den Start.

Insbesondere der Polo wird die Volkswagen Fans rund um die Nordschleife begeistern, orientierte man sich bei der Lackierung des Ur-Polo doch am Design des neuen Polo R WRC, mit dem Volkswagen Motorsport im nächsten Jahr die Rallye-Weltmeisterschaft bestreiten wird.

Das Vater-Sohn-Team Herbert und Michael Schmitz kämpft im Polo in der 1300er Klasse um den Sieg. Der Scirocco geht mit Bernd Degner und Wilfried Schmitz auf Titeljagd in der Klasse bis 1.600 ccm Hubraum.

Die seit 2009 im Rahmen des ADAC 24h-Rennens auf dem Nürburgring veranstalteten ADAC 24h-Classic haben sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Auch in diesem Jahr werden wieder über 180 Old- und Youngtimer um Positionen und Meisterschaftspunkte fahren.

Am Donnerstag, den 17. Mai 2012, steht ab 11.30 Uhr das Qualifying auf dem Programm. Das Rennen startet am Freitag, den 18. Mai 2012 um 12.55 Uhr.

adac classics 24h

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Golf GTI 16S beim 24h-Classic-Rennen

Posted on 02 Juli 2011 by andy

Der Golf GTI 16S – ein reinrassiger Rennwagen der Gruppe 4 – macht sich nach seinem furiosen Gruppensieg beim 24h-Classic-Rennen (Nürburgring) nun auf den Weg zum legendären Goodwood Festival of Speed. Gestern noch Publikumsliebling in der „Grünen Hölle“, jetzt einer der Stars in der Arena des Earl of March in West Sussex, England. Pilotieren wird den Volkswagen dabei kein Geringerer als die Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck.

Fakt ist: Der erst vor wenigen Wochen wieder aufgebaute Golf GTI 16S des Jahres 1977 entwickelt sich mit seinem 215 PS starken 1,6-Liter-Motor (ohne Aufladung) zum neuen Star der diesjährigen Klassik-Saison: Mit Unterstützung von Volkswagen startete der Golf GTI 16S am vergangenen Wochenende nach seiner Komplettrestauration durch die Experten von KWL-Motorsport erstmals wieder bei einem Rennen – den „ADAC 24h-Classics“ auf dem Nürburgring. Dabei setzte sich der GTI des KWL-Teams mit den Fahrern Patrick Simon und Heinz Stüber gegen eine ganze Armada von vielfach stärkeren Boliden durch und überquerte sensationell als 10. im Gesamtklassement die Ziellinie. Die eigene Klasse (Gruppe 4 bis 2.000 ccm) gewann das Team zudem souverän mit zwei Runden Vorsprung vor dem Zweitplazierten.

Dem vorausgegangen war ein Renn-Krimi. Nach einem Startunfall durch einen zu forschen Gegner, der den Golf GTI 16S als Bremszone betrachtet hatte, nach Regen und Sonne im Wechsel, nach Rotphasen und letztendlich auch dank grandioser Dunlop-Reifen war das KWL-Team in den letzten zwei Runden (mit Regenreifen auf schon wieder trockener Strecke) sogar schneller als der Gesamtsieger auf einem Porsche 911 RSR. Das Fahrerduo Simon / Stüber holte sich so nicht nur den ersten Klassensieg mit dem vollkommen neu aufgebauten GTI, sondern auch den dritten Sieg in Folge bei den „ADAC 24h-Classics“, die alljährlich im Vorfeld des legendären 24-Stunden-Rennen ausgetragen werden.

Nachdem der Golf am Nürburgring 250.000 Zuschauer fasziniert hat, begeistert er nun das Publikum der Traditionsveranstaltung des Earl of March. Das Goodwood Festival of Speed (30. Juni bis 3. Juli) gilt als das größte Klassik-Rennspektakel seiner Art. Im letzten Jahr kamen mehr als 140.000 Fans. Macht zusammen mit den Besuchern des 24h-Classic-Rennens knappe 400.000 Menschen, denen sich der Golf GTI 16S innerhalb von nur einer Woche vorstellt. Kein schlechter Schnitt für einen Klassiker, der bis vor kurzem nur in Einzelteilen existierte.

Die wichtigsten Daten des Golf GTI 16S spielen nicht nur im Reich der Klassiker in einer eigenen Liga: 1.600 cm3 Hubraum stehen immerhin starken 158 kW / 215 PS gegenüber. Literleistung: 134 PS. Ausgerüstet ist der Golf GTI 16S unter anderem mit einem Bilstein-Fahrwerk, 5-Gang-Renngetriebe und einem 80-Liter-Sicherheitstank.

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Golf24-Trio im Pech beim 24-Stunden-Rennen

Posted on 26 Juni 2011 by andy

Glück und Pech lagen bei der 39. Ausgabe des 24h-Rennens am Nürburgring dicht beieinander für die Volkswagen-Crew um Motorsport-Direktor Kris Nissen. Mit dem Doppelsieg in ihrer Klasse wiederholten die beiden blauen Biogas-Scirocco GT24-CNG ihren Erfolg des Vorjahres. Die drei Dakar-Sieger Carlos Sainz, Nasser Al-Attiyah und Giniel de Villiers sowie Tourenwagen-Legende Klaus Niedzwiedz pilotierten den 330 PS starken Scirocco neben dem Klassensieg auf einen guten 27. Gesamtrang. Weniger glücklich lief die mit Spannung erwartete Premiere der drei 450 PS starken Golf24. Die innerhalb kurzer Zeit aufgebauten Rennprototypen, die auch als Hommage an 35 Jahre Golf GTI an den Start gingen, mussten das 24-Stunden-Rennen leider vorzeitig beenden.

Nach einer beeindruckenden Leistung im ersten Renndrittel, wo unter anderem Volkswagen-Pilot Thomas Mutsch (#135) sich ein spektakuläres Duell mit „Strietzel“ Stuck lieferte und mit dem Allrad-Golf den Lamborghini der Nordschleifen-Legende vor sich herjagte, ereilte die Volkswagen-Crew in der Nacht zwei Ausfälle in nur 15 Minuten. Das Auto mit der #135 von Thomas Mutsch, Patrick Simon, Fredrik Ekblom und Edoardo Mortara fiel nach Unfall aus. DTM-Pilot Edoardo Mortara kollidierte am Samstag gegen 22.15 Uhr bei der Einfahrt in die Boxengasse mit einem anderen Fahrzeug und schlug frontal in die Streckenbegrenzung ein. Nach dem Unfall wurde der 24 Jahre alte Italiener sicherheitshalber in Begleitung von Volkswagen Teamarzt Dr. Johannes Peil ins Krankenhaus nach Adenau gebracht, das er nach eingehender Untersuchung am gleichen Abend verlassen konnte.

Nur zehn Minuten später musste der Golf #35 von Peter Terting, Nicki Thiim, Franck Mailleux und René Rast aufgrund eines Getriebeschadens das Rennen vorzeitig beenden. Das gleiche Schicksal ereilte am Sonntagmittag auch den Golf24 mit der #235, pilotiert von den früheren Formel-1-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell sowie Patrick Bernhardt und René Rast, der ebenfalls mit Getriebeproblemen vorzeitig in die Box kam.

golf24

Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen:
„Das extrem anspruchsvolle 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist kein Wunschkonzert und wir hätten uns sicherlich mit dem Einsatz des neuen Rennprototypen Golf24 mehr erwünscht. Wenn man einen Rennwagen entwickelt, muss man an die Grenzen gehen, um ein wettbewerbsfähiges Auto auf die Räder zu stellen. Wir sind an diesem Wochenende sicher nicht die Einzigen, die noch Hausaufgaben mit nach Hause nehmen. Trotzdem haben wir mit dem Golf24 ein sehr schnelles und gutes Konzept präsentiert. Den Fans haben wir im ersten Renndrittel mit dem schnellsten Renngolf aller Zeiten eine gute Show geboten. Auch unsere drei Dakar-Gewinner haben wie alle anderen Scirocco-Piloten einen hervorragenden Job gemacht und das Auto hat erneut seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit.“

Patrick Simon, Golf24 (#135):
„Der Golf24 ist ein Auto, das die Fans begeistert. Sound, Optik, Power sind einfach grandios. Ich bin hier noch nie ein Auto gefahren, mit dem ich schneller durch Flugplatz und Brünnchen geflogen bin. Natürlich ist die Aerodynamik nicht so gut wie bei den flachen Supersportlern, aber der Wagen lässt sich sensationell gut fahren. Und es ist eben ein Golf: Man setzt sich rein und fühlt sich gleich wie zu Hause.“

Mark Blundell, Golf24 (#235):
„Mein erster Start beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war wirklich hart. Langstrecken-Rennen sind grundsätzlich schwierig, aber die Nordschleife ist wirklich einzigartig – kein Vergleich zu Le Mans, Daytona oder Spa. Es ist ein Rennen, das jeder Rennfahrer auf der Welt zumindest einmal gefahren sein sollte. Ich würde gerne wiederkommen, denn jetzt weiß ich sehr genau, was mich erwartet.“

Johnny Herbert, Golf24 (#235):
„Das 24-Stunden-Rennen war für mich eine tolle Gelegenheit, die Nordschleife kennen und lieben zu lernen. Das Ergebnis an sich mag ein wenig enttäuschend sein, aber es war wirklich ein Genuss, diesen unglaublich schnellen Golf über den Nürburgring zu steuern. Handling und Kurvenspeed waren fantastisch. Danke an Kris Nissen und sein ganzes Team, dass ich dabei sein durfte.“

Edoardo Mortara, Golf24 (#135):
„Am Ende meines Stints hatte ich einen Unfall beim Überholen eines langsameren Autos kurz vor der Einfahrt in die Boxengasse. Ich dachte, er will auch in die Box. Beim Einlenken haben wir uns berührt und ich hatte einen schweren Einschlag in die Leitplanke. Mir tut es sehr leid für meine Teamkollegen auf dem Auto und für die gesamte Volkswagen-Crew. Es war mein Fehler. Ich bin soweit okay, am Norisring werde ich auf jeden Fall starten können.“

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Mario Barth bei Volkswagen Motorsport

Posted on 24 Juni 2011 by andy

Comedian Mario Barth ist am Freitag zu Gast bei Volkswagen Motorsport. Mit seiner aktuellen Live-Show „Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!“ ist der sechsfache Comedypreis-Gewinner derzeit auf Live-Tour und füllt damit wieder die Arenen der Republik.

Vor dem nächsten Auftritt in Leipzig am 2. Juli legt der Weltrekord-Komiker, der es durch seinen Auftritt im ausverkauften Berliner Olympiastadion ins Guiness Buch der Rekorde schaffte, einen Boxenstopp beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ein. Der motorsportbegeisterte Berliner wird der Volkswagen-Crew, die mit drei Golf24 und zwei Scirocco GT24-CNG antritt, beim zweiten Qualifying die Daumen drücken.

golf24

Große Sparsamkeit: Jacky Ickx und Volkswagen-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg im Volkswagen XL1 über die Nordschleife

Zugegeben, Nordschleifen-Fans bevorzugen es eher schnell und laut, doch der neue Volkswagen XL1 lässt zumindest in Sachen Verbrauch den Supersportlern keine Chance. Auf einer Demorunde werden Le Mans-Legende Jacky Ickx und Volkswagen-Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg das sparsamste Hybridauto der Welt am Samstag (13.15 Uhr) über die 25,378 Kilometer lange Strecke pilotieren. Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile aus kohlefaserverstärktem Kunststoff), perfekte Aerodynamik (Cw = 0,186) und ein Plug-In-Hybridsystem – bestehend aus einem Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW / 48 PS), E-Motor (20 kW / 27 PS), 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Lithium-Ionen-Batterie – machen es möglich, dass der neue Volkswagen XL1 bei einem Verbrauch von 0,9 l/100 km nur noch 24 g/km CO2 emittiert. Da als Plug-In-Hybrid konzipiert, kann der Prototyp des XL1 zudem über eine Distanz von bis zu 35 Kilometern rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden. Aufgeladen wird die Batterie an herkömmlichen Stromanschlüssen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h, von 0 – 100 km/h beschleunigt der XL1 in 11,9 Sekunden. Weltweit erstmals zu sehen war der Prototyp auf der Qatar Motor Show im Januar, beim 24-Stunden-Rennen feiert der schnittige Prototyp seine Rennstreckenpremiere auf der legendären Nordschleife.

Große Ehre: Johnny Herbert startet im Golf24 in Goodwood

Nur eine Woche nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist der Golf24 erstmals in Großbritannien zu sehen: Der 450 PS starke Allradler startet auf Einladung des Earl of March beim renommierten Goodwood Festival of Speed (01.-03.Juli). Am Steuer: kein geringerer als Grand-Prix-Sieger Johnny Herbert, der auch in der Eifel zum Aufgebot von Volkswagen zählt. „Das Festival of Speed ist eine einzigartige Veranstaltung – dort trifft sich das Who-is-Who des Motorsports in ganz entspannter Atmosphäre“, schildert Herbert, der bereits fünfmal daran teilnahm. „Der Golf24 ist ein echter Hingucker und ich bin mir sicher, er wird in diesem erlesenen Starterfeld für viel Aufsehen sorgen.“ Beim seit 1993 ausgetragenen Festival of Speed geben sich berühmte Rennautos, von Formel 1 und Le Mans bis hin zu Tourenwagen und Rallyefahrzeugen, aus allen Epochen des Motorsports ihr Stelldichein. 2008 nahm Volkswagen mit dem Scirocco GT24 am Bergrennen über 1,86 Kilometer teil.

golf24

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Golf24 startklar für „Grüne Hölle“

Posted on 23 Juni 2011 by andy

Der spektakulärste Golf für das extremste Rennen: Mit drei 450 PS starken Golf24 tritt Volkswagen am kommenden Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an (23.–26. Juni).

Vollgas rund um die Uhr, über 200 Konkurrenten, Wetterkapriolen, Strategie-Schach und das alles auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt – genau für diese enorme Herausforderung wurde der Golf24 gebaut. Passend zum 35. Jubiläum des Golf GTI hat Volkswagen Motorsport eine reinrassige Rennversion des meistgebauten Autos der Welt entwickelt.

golf24 24stunden nürburgring
„Der 35. Geburtstag des GTI war für uns Anlass, für seine Fans einen ganz besonderen Golf auf die Räder zu stellen – und das 24-Stunden-Rennen ist mit mehr als 250.000 Besuchern der beste Ort für eine Geburtstagsfeier“, so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Doch erst einmal müssen wir eine schwierige Aufgabe, nämlich 24 Stunden im harten Renntempo, meistern. Die Entwicklungszeit war für ein brandneues Rennauto wie den Golf24 sehr knapp und wir mussten uns mit einem relativ kurzen Testprogramm zufriedengeben. Dennoch ist es unserer Mannschaft gelungen, drei perfekt vorbereitete Golf pünktlich fertigzustellen – eine Glanzleistung von Konstruktion bis hin zum Aufbau. Eine weitere Herausforderung ist nun die extrem hohe Leistungsdichte, das Starterfeld ist stärker als jemals zuvor. Das ganze Volkswagen Team ist hoch motiviert und wird alles geben, um unser Ziel zu erreichen: Wir wollen zunächst die volle Distanz ohne große Probleme überstehen – dann haben wir gute Chancen auf ein Ergebnis in den Top Ten.“

Angetrieben von einem 450 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor verfügt der Golf24 über Allradantrieb, ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Schaltwippen und nicht zuletzt über eine spektakuläre Außenhaut. Am Steuer der drei Werksautos wechseln sich hochkarätige Piloten ab – von Nordschleifen-Routiniers wie Peter Terting und Patrick Simon über Formel-1-Legenden wie Johnny Herbert und Mark Blundell bis hin zum aktuellen Porsche Supercup-Champion René Rast und DTM-Rookie Edoardo Mortara.

Mit grünem Antrieb: drei „Dakar“-Sieger zum ersten Mal gemeinsam am Start

Nasser Al-Attiyah, Carlos Sainz, Giniel de Villiers – das sind die Namen, die die Rallye Dakar in den zurückliegenden drei Jahren bestimmt und drei Volkswagen Siege in Folge möglich gemacht haben. Das 24h-Rennen auf der Nordschleife nutzen die drei für ein gemeinsames Rundstrecken-Gastspiel: Die drei Dakar-Champions von 2009, 2010 und 2011 treten erstmals gemeinsam an und teilen sich einen 330 PS starken Scirocco GT24-CNG. Ihre Teamkollegen sind gleichzeitig direkte Konkurrenten um den Klassensieg für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb: Le-Mans-Pilotin Vanina Ickx sowie die Journalisten Peter Wyss und Bernd Ostmann pilotieren das Schwesterauto. Beide Scirocco werden mit Bioerdgas betrieben und ermöglichen einen gegenüber herkömmlichen Otto-Motoren um 80 Prozent reduzierten CO2-Ausstoß. Auf beiden Fahrzeugen als vierter Mann im Einsatz: der ehemalige DTM-Pilot Klaus Niedzwiedz, der das 24h-Rennen bereits zweimal gewann.
golf24 24 stunden rennen
Stimmen vor dem Rennen

#35 – Golf24 – Grundfarbe Weiß/Akzentfarbe Rot
Peter Terting (D)/Nicki Thiim (DK)/Franck Mailleux (F)/René Rast (D)

Rast: „Das 24-Stunden-Rennen gehört zu den echten Klassikern – da will jeder Rennfahrer dabei sein und am besten auch gewinnen. Ich freue mich sehr, nach vier Jahren Pause wieder am Start zu stehen. 2007 sind wir, ebenfalls mit einem Golf, bei schwierigen Bedingungen Achte geworden. Vielleicht ist das ein gutes Omen.“

#135 – Golf24 – Weiß/Blau
Thomas Mutsch (D)/Fredrik Ekblom (S)/Patrick Simon (D)/Edoardo Mortara (I)

Simon: „Das 24-Stunden-Rennen zu fahren bedeutet auch, mit mentalem Stress umgehen zu können – da ist viel Energie gefragt, eiserner Wille, aber auch Geduld, gerade beim Überrunden. Wir zählen nicht zu den absoluten Favoriten und stehen nicht unter dem Druck, den sich Autos an der Spitze gegenseitig machen. Wir wollen unseren Golf24 unbedingt ins Ziel bringen, dann ist durchaus ein gutes Ergebnis drin.“

#235 – Golf24 – Weiß/Gelb
Johnny Herbert (GB)/Patrick Bernhardt(D)/Mark Blundell (GB)/René Rast (D)

Herbert: „Ich habe ja schon ein paar Jahre im Rennsport auf dem Buckel, aber bei meinem ersten Rennen auf Nordschleife vor einigen Wochen war ich schon überrascht. Ich hatte mich zwar mittels Spiele-Konsole ein wenig eingeschossen, aber am Steuer eines Rennautos sieht die Welt doch ganz anders aus – vor allem die vielen Senken und die ganzen anderen Autos um mich herum, die ihr eigenes Rennen fahren.“

#116 – Scirocco GT24-CNG – Blau/Silber
Vanina Ickx (B)/Peter Wyss (CH)/Bernd Ostmann (D)/Klaus Niedzwiedz (D)

Ickx: „Vor zehn Tagen bin ich erst bei den 24 Stunden von Le Mans gestartet, aber die beiden Rennen sind kaum vergleichbar. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide sehr schwierig und noch viel schwieriger zu gewinnen sind. Auf der Nordschleife kann jede Runde ein Abenteuer sein – und ein traumhaft schöner Tag kann zu einem verregneten Alptraum bei Nacht werden.“

#117 – Scirocco GT24-CNG – Blau/Orange
Nasser Al-Attiyah (Q)/Carlos Sainz (E)/Giniel de Villiers (ZA)/Klaus Niedzwiedz (D)

Sainz: „Während meiner Karriere habe ich viele unterschiedliche Herausforderungen angenommen – beispielsweise die Monte Carlo, die Dakar oder eben das 24-Stunden-Rennen. Sein besonderer Charakter macht es zu einem wirklich einzigartigen Rennen. Auf der einen Seite die Nordschleife als anspruchsvollste Strecke der Welt, 24 Stunden am Stück, mit über 200 anderen Autos. Und auf der anderen Seite die außergewöhnliche, familiäre Stimmung mit den vielen freundlichen Fans an der Strecke.“

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24-Stunden-Rennen 2011 mit VW Golf24

Posted on 15 Februar 2011 by andy

Zum 35. Geburtstag des VW Golf lässt Volkswagen den Golf nach vier Jahren Abstinenz wieder beim 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“ auf dem Nürburgring antreten.

Damals sprang Gesamtrang acht heraus. Für 2011 aber hat sich das Team um Motorsport-Direktor Kris Nissen mehr vorgenommen.

Golf24 Nürburgring

Die serienmäßigen 340 PS des 2,5-Liter-Reihenfünfzylinders wurden bei VW Motorsport auf 440 PS gebracht und das mit einem maximalen Drehmoment von 540 Nm. Via permanenten Allradantrieb und dem sequenziellem Sechsgangetriebe per Schaltwippen am Lenkrad geht es dann vom 23. bis 26. Juni durch die Grüne Hölle.

Erste Testeinsätze erfolgten bereits im Dezember 2010 in Portugal.

Kris Nissen: „Mit dem neuen Golf24 setzen wir unser erfolgreiches Engagement beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fort. Die Veranstaltung ist enorm populär, zählt zu den echten Motorsport-Klassikern und stellt aufgrund der extremen Distanz und einzigartigen Rennstrecke auch technisch eine sehr große Herausforderung dar“

Golf24 Nürburgring

Golf24 Nürburgring

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Volkswagen-Triumph, Al-Attiyah/Gottschalk gewinnen Dakar

Posted on 16 Januar 2011 by andy

Riesenjubel im Ziel der „Dakar“: Volkswagen hat zum dritten Mal in Folge die Rallye Dakar gewonnen. Neben Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) werden am Sonntag Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) sowie Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) auf dem Podium in Buenos Aires stehen. Mit dem neuen Race Touareg 3 gelang beim Wüstenklassiker in Argentinien und Chile der umjubelte Dreifachsieg vor Millionen begeisterter Zuschauer. Volkswagen ist damit der einzige Hersteller, der die Automobil-Kategorie des Wüstenklassikers bislang mit Diesel-Technologie für sich entschied – und ist auf dem südamerikanischen Kontinent dank TDI-Power weiterhin unbesiegt. Um den Sieg zu komplettieren, müssen alle drei Fahrzeuge noch am Sonntag um 12:00 Uhr Ortszeit in Buenos Aires über das Siegerpodest rollen.

Drei Volkswagen „Dakar“-Sieger auf dem Podium

Mit Nasser Al-Attiyah aus Katar und Timo Gottschalk aus Deutschland gelang bei der 33. Auflage des Motorsport-Marathons dem dritten Duo der „Dakar“-Erfolg mit Volkswagen. Dank überlegener und äußerst standfester Hightech made in Wolfsburg stehen die drei siegreichen Fahrer-Beifahrer-Paarungen der vergangenen drei Jahre gemeinsam als Erste, Zweite und Dritte auf dem Siegerpodest – Ausdruck eines ausgeglichenen und starken Fahrerkaders, der die „Dakar“ 2011 von Beginn an dominierte.

Allein 12 von 13 möglichen Etappensiegen schlagen für Volkswagen zu Buche. Carlos Sainz verwirklichte mit seinem Etappensieg auf dem Weg nach Buenos Aires eine persönliche Bestleistung: Mit nunmehr 24 Tageserfolgen übertrifft er im Feld der noch aktiven Fahrer die 23 Automobil-Tagessiege des Franzosen Stéphane Peterhansel. Von Beginn an führte eines der Volkswagen Gespanne die Rallye mit ihren extrem harten Wertungsprüfungen an. Die Herausforderungen: gewundene Schotterstraßen, weicher und tiefer Wüstensand in der unerbittlichen Atacama-Wüste, anspruchsvoll zu navigierende Passagen durch Labyrinth-artige Canyons und ausgewaschene Flussbetten sowie spektakuläre Wasserdurchfahrten. Die geschlossene Teamleistung von Volkswagen komplettierten Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) mit dem sechsten Rang. Alle vier gestarteten Race Touareg 3 beendeten die Rallye damit auf Spitzenpositionen und schrieben eine Erfolgsgeschichte extremer Zuverlässigkeit fort: Seit vier Jahren hat Volkswagen im Marathon-Rallyesport keinen technisch bedingten Ausfall zu verzeichnen.
Die Drei – Säulen eines historischen Erfolgs

Zuverlässige Technologie, perfektes Teamwork, starker Fahrerkader – mit dieser Erfolgsformel setzte Volkswagen bei der Rallye Dakar 2011 erneut Maßstäbe. Die TDI-Technologie, die in Millionen Volkswagen Serienautos für Effizienz und Zuverlässigkeit steht, revolutionierte den Marathon-Rallyesport. Dank kraftvoller und kompakter Bauweise ist sie auch bei der „Dakar“ wegweisend. Mit der Präzision eines Uhrwerks spulten die vier 310 PS starken Race Touareg 3 die rund 9.600 Kilometer Gesamtdistanz ab – dabei stets bestens vorbereitet für den kommenden Rallye-Tag von einer eingespielten Mannschaft und von Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen taktisch bestens präpariert. Neben der Service-Crew vor Ort leisteten im Vorfeld die Mitarbeiter in Wolfsburg und Hannover sorgfältige Vorarbeit – unabdingbar für den „Dakar“-Erfolg. Die technologische Basis – seit Ende 2008 ungeschlagen – setzten Sainz/Cruz in sieben, Al-Attiyah/Gottschalk in vier und de Villiers/von Zitzewitz in einen Tagessieg um.


Die Drei – neuer Race Touareg triumphiert auf Anhieb

Seine „Dakar“-Premiere absolvierte der Race Touareg der dritten Generation mit 2,5-Liter-TDI-Motor und permanentem Allradantrieb von Beginn an erfolgreich. Die technologische Auslegung mit Reihen-5-Zylinder-Aggregat und Biturbo, das für kompakte Abmaße und geringeres Gesamtgewicht im Vergleich zur direkten Konkurrenz sorgt, erwies sich zum dritten Mal in Folge als bestes Gesamtpaket für Rallye-WM-ähnliche Strecken einerseits und extreme Dünenquerungen andererseits. Der TDI-Motor im Race Touareg 3 zählt zu den kraftvollsten und zugleich effizientesten Diesel-Antrieben im Motorsport.

Auf extrem heißen Etappen – mit Außentemperaturen an der 60-Grad-Marke – zahlte sich das neue Kühlkonzept des Extremsportlers aus Wolfsburg aus. Dank verbesserter Luftführung und optimierter Wasserkühler trotzte der Race Touareg 3 vor allem in der Gluthitze der Atacama-Wüste Chiles und in den berüchtigten Dünen der Sierras Pampeanas rund um Fiambalá in Argentinien den Extrem-Bedingungen. Zuverlässigkeit einerseits, Schnelligkeit andererseits – auf jedem Terrain bewies Volkswagen bei der „Dakar“ 2011 technische Kompetenz.

Die Drei – Mehrfachsiege made in Wolfsburg

Doppelsieg 2009, Dreifachsieg 2010, Dreifachsieg 2011 – Volkswagen setzt bei der Rallye Dakar eine unwiderstehliche Erfolgsserie fort. Seit dem Wechsel der Veranstaltung von Afrika nach Südamerika ist die Marke aus Wolfsburg tonangebend. Im Januar 2009 sicherten sich Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz den ersten „Dakar“-Sieg der Marke seit dem Beginn des Prototypen-Projekts im Jahr 2004, gefolgt von ihren Teamkollegen Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA). Es war der zweite Volkswagen Sieg bei der härtesten Prüfung im Motorsport, nachdem Freddy Kottulinsky/Gerd Löffelmann (S/D) 1980 mit einem seriennahen Volkswagen Iltis gewonnen hatten. Im Jahr 2010 ließen Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) mit dem knappsten Vorsprung der „Dakar“-Geschichte vor ihren Volkswagen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) Mehrfachsieg Nummer zwei folgen. Nummer drei markiert nun die geglückte Revanche von Al-Attiyah/Gottschalk – jeweils mit Ausrufezeichen in der eigenen Vita.

Nasser Al-Attiyah bekommt als erster Araber in der Geschichte des Wüstenklassikers die große „Dakar“-Trophäe überreicht. Der Katarer siegte in seinem sechsten „Dakar“-Einsatz, dem zweiten für Volkswagen, erstmals. Sein Navigator Timo Gottschalk ist erst der vierte Copilot, der den „Dakar“-Sieg nach Gerd Löffelmann, Andreas Schulz und Dirk von Zitzewitz nach Deutschland holt – eine Premiere für den im brandenburgischen Rheinsberg lebenden Ingenieur der Fahrzeugtechnik.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
„Der dritte ‚Dakar‘-Sieg für Volkswagen in Folge ist eine historische Leistung, die dank perfektem Teamwork, herausragender fahrerischer und navigatorischer Leistung und vor allem dank überlegener Technik zustande gekommen ist. Ich bin unglaublich stolz auf die gesamte Mannschaft, sowohl die Mitarbeiter, die zuhause diesen Sieg möglich gemacht haben, als auch die Mannschaft mit ihrem übermenschlichem Einsatz vor Ort. Es war die mit Abstand härteste ‚Dakar‘, die wir je bestritten haben, und auch die wohl am besten organisierte. Mein Kompliment geht deshalb auch an den Veranstalter A.S.O. Ich denke, wir haben bewiesen, dass der Race Touareg 3 das derzeit zuverlässigste und stärkste Marathon-Rallye-Fahrzeug der Welt ist. Das ist das Ergebnis harter Arbeit über Jahre. Glückwunsch an Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk, die überragende Arbeit geleistet haben, und natürlich auch an die anderen Volkswagen Paarungen, die diesen Dreifachsieg möglich gemacht haben.“

#302 – Nasser Al-Attiyah (Q), 2. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
„Mein erster ‚Dakar‘-Sieg. Ich bin überglücklich, als erster Araber die härteste Wüstenrallye der Welt gewonnen zu haben. Diese Gefühle sind unglaublich schwer in Worte zu fassen. Dank des besten Marathon-Rallyeautos der Welt und der besten Mannschaft in diesem Sport habe ich mein großes Ziel erreicht. Ich freue mich für die gesamte Truppe, die drei Wochen lang rund um die Uhr für den Erfolg geschuftet hat. Ich habe mit Timo Gottschalk einen herausragenden Beifahrer an meiner Seite, der einen immens großen Anteil am Sieg hat. Heute wird richtig gefeiert.“

#302 – Timo Gottschalk (D), Beifahrer
„‚Dakar-Sieg‘ – ich kann es noch kaum glauben. Schon in den letzten Tagen hatten wir uns einen komfortablen Vorsprung erarbeitet und es sah in den vergangenen Etappen richtig gut für uns aus. Und doch hat sich jeder Gedanke an den Sieg verboten, denn bis zum Schluss kann bei dieser Rallye stets alles passieren. Ich bin stolz und glücklich über den Sieg. Es war die bislang härteste ‚Dakar‘, die ich absolviert habe. Wir sind jetzt zwei Wochen an unsere körperlichen Grenzen gegangen. Der Veranstalter hat seine Versprechungen, die härteste Rallye Dakar aller Zeiten austragen zu wollen, wahr gemacht. Genau diese gewonnen zu haben, ist ein unglaublich schönes Gefühl.“

#308 – Giniel de Villiers (ZA), 4. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
„Die Rallye Dakar ist ein extrem langes Rennen, in dem viel passieren kann. Wir haben von Beginn an versucht, zurückhaltend und taktisch zu fahren. Denn nur wenn man das Ziel erreicht, hat man auch die Chance auf ein gutes Ergebnis. Diese Einstellung hat uns auf den zweiten Gesamtrang gebracht und ich freue mich sehr über das Ergebnis. Ein Podiumsplatz bei der Rallye Dakar ist immer etwas Besonderes. Darauf können wir persönlich stolz sein. Und das Team kann stolz sein, die Plätze eins, zwei und drei ermöglicht zu haben.“

#308 – Dirk von Zitzewitz (D), Beifahrer
„Eine unglaublich anstrengende ‚Dakar‘, denn die Tage waren extrem lang. Morgens musste man früh raus, erst am späten Nachmittag haben wir das Biwak erreicht. Es gab viele Roadbook-Änderungen, die uns Beifahrern auch für die Nacht viel Arbeit beschert haben. Auch körperlich waren die Etappen fordernd. In der Atacama-Wüste hätte die Navigation ruhig etwas anspruchsvoller ausfallen können, dafür war sie in Argentinien so, wie es sich für eine ‚Dakar‘ gehört. Mein Highlight war die Fiambalá-Etappe, die wir durch fehlerfreie Navigation mit Abstand gewonnen haben. Alles in allem eine positive Rallye Dakar für mich – vor allem, weil sie mit dem zweiten Gesamtrang belohnt wurde.“

#300 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
„Alles in allem bin ich mit der Rallye Dakar 2011 mehr als zufrieden. Ich denke, dass mein Beifahrer Lucas Cruz und ich einen guten Job gemacht haben und deshalb zu Recht lange mit um den Sieg gekämpft zu haben. Leider haben uns zwei schlechte Tage und eigene Fehler die Chance auf den Gesamtsieg zunichte gemacht. Aber so ist die Rallye Dakar: Man muss immer auf der Hut sein. Ich freue mich für das gesamte Team von Volkswagen, das sich diesen Dreifachsieg verdient hat und bin froh, etwas dazu beigetragen zu haben. Wir alle haben uns diesen Erfolg hart erarbeitet.“

#300 – Lucas Cruz (E), Beifahrer
„Das war die mit Abstand anspruchsvollste ‚Dakar‘, die ich je absolviert habe. Sie hatte für einen Navigator viele knifflige Situationen parat, die es mit Umsicht zu lösen galt. Es gab viele Dünenpassagen mit weichem Sand, die im Cockpit gerade für den Fahrer extrem viel Arbeit bedeutet haben. Dazu kamen Rallye-WM-ähnliche Abschnitte mit Sprungkuppen und extreme Hitze. Die Rallye war sehr abwechslungsreich. Doch der Race Touareg 3 ist das perfekte Auto für solche Bedingungen. Sportlich gesehen mussten wir uns zwar erstmals, seitdem Carlos Sainz und ich gemeinsam fahren, geschlagen geben. Ich denke aber dennoch, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Nur das nötige Glück hat gefehlt.“

#304 – Mark Miller (USA), 5. Platz Tages- / 6. Platz Gesamt-Wertung
„Diese ‚Dakar‘ war eine sehr schöne Ausgabe, mit vielen interessanten Wertungsprüfungen, die alles von Mensch und Material gefordert haben. Leider haben wir gleich auf der zweiten Etappe so viel Zeit verloren, dass wir aus dem Kampf um den Gesamtsieg heraus waren. Unsere Rolle war es dann, unseren Teamkollegen zu helfen. Und wir haben sie gern erfüllt. Man arbeitet ein ganzes Jahr als Mannschaft für den Erfolg, dann ist es selbstverständlich, dass man sich gegenseitig unterstützt, um die Ziele zu erreichen. Genau das haben wir auf der elften Etappe mit Tatkraft gemacht, um Carlos Sainz weiter einen Podestplatz zu ermöglichen.“

#304 – Ralph Pitchford (ZA), Beifahrer
„Es gab in diesem Jahr bei der Rallye Dakar viele harte Wertungsprüfungen, die durch faszinierende Landschaften geführt haben. Mark und ich hatten wirkliche Highlight-Etappen, die wir sehr genossen haben. Leider haben wir gleich zu Beginn unsere Chance auf den Gesamtsieg eingebüßt. Dennoch freue ich mich für das gesamte Team, dass es wieder ein Dreifachsieg geworden ist. Ich denke, er ist mehr als verdient. Jetzt, nach der letzten Etappe und nachdem die ganze Anspannung von uns abgefallen ist, werden wir richtig gemeinsam feiern. Es war toll, mit diesem Team zusammenzuarbeiten. Den Spaß und die Entspannung, die jetzt kommt, haben wir uns alle verdient.“

Zahl des Tages

„Dakar“-Sieger Timo Gottschalk hat bei der 33. Auflage des Wüstenklassikers während der Roadbook-Vorbereitung etwa 120 Meter Markierungen mit Filzstiften gezogen. Zur besseren Lesbarkeit der Wegbeschreibung im Rallyetempo verwendet der Deutsche dabei fünf verschiedene Leuchtfarben.



Endstand nach Etappe 13, Córdoba (RA)–Buenos Aires (RA); 181/826 km WP 13/Gesamt

Pos. Team Fahrzeug Etappe 13 Gesamtzeit
1. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D); Volkswagen Race Touareg 3; 1:16.46 Std. (2.); 45:16.16 Std.
2. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D); Volkswagen Race Touareg 3; 1:18.06 Std. (4.) + 49.41 Min.
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E); Volkswagen Race Touareg 3; 1:16.08 Std. (1.) + 1:20.38 Std.
4. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); BMW X3 CC; 1:19.05 Std. (6.) + 1:43.48 Std.
5. Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (PL/B); BMW X3 CC; 1:17.33 Std. (3.) + 4:11.21 Std.
6. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA); Volkswagen Race Touareg 3; 1:18.10 Std. (5.) + 4:54.42 Std.
7. Ricardo Leal dos Santos/Paulo Fiuza (P/P); BMW X3 CC; 1:27.16 Std. (11.) + 6:50.07 Std.
8. Christian Lavieille/Jean-Michel Polato (F/F); Nissan Proto; 1:25.07 Std. (10.) + 7:57.18 Std.
9. Guilherme Spinelli/Youssef Haddad (BR/BR); Mitsubishi Racing Lancer; 1:20.06 Std. (7.) + 8:23.37 Std.
10. Matthias Kahle/Thomas Schünemann (D/D); Buggy SMG; 1:28.02 Std. (12.) + 15:11.56 Std.

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Sainz mit Tagessieg, Al-Attiyah/Gottschalk auf Kurs Gesamtsieg

Posted on 15 Januar 2011 by andy

Die Volkswagen Werksfahrer Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) setzten sich auf der elften Etappe an der Spitze der Rallye Dakar weiter ab. Sie erzielten auf dem Teilstück von Chilecito nach San Juan im Race Touareg 3 ihren vierten Etappensieg in diesem Jahr und profitierten gleichzeitig vom Pech ihrer Teamkollegen Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E). Die Vorjahressieger aus Spanien fielen aufgrund eines Schadens an ihrem Fahrzeug zurück, rangieren jedoch weiterhin auf einem Podestplatz. Neue Zweite sind Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) in einem weiteren Race Touareg.

Carlos Sainz, bislang Zweiter der Gesamtwertung, führte die elfte Etappe der Marathon-Rallye fast 400 Kilometer lang an. Dann zwang den Spanier eine Beschädigung an der rechten Vorderrad-Aufhängung seines Autos zu einer Reparaturpause, bei der der Vorjahressieger viel Zeit verlor. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) leisteten ihren Teamkollegen unter unmenschlichen Bedingungen in der Prüfung Hilfe. Sainz/Cruz fielen durch die Reparatur auf den dritten Gesamtrang, ihre Teamkollegen Miller/Pitchford auf die sechste Position zurück.

Hinter Nasser Al-Attiyah erreichte der Franzose Stéphane Peterhansel im X-raid-BMW das Tagesziel mit 1.13 Minuten Rückstand als Zweiter. Die drittbeste Zeit ging an Vortagessieger Giniel de Villiers. Der „Dakar“-Champion von 2009 liegt in der Gesamtwertung der Rallye nun 51.49 Minuten hinter Al-Attiyah.

Ursprünglich wäre die elfte Prüfung mit 622 Kilometer die längste der gesamten Rallye gewesen. Allerdings sorgten Regenfälle im Gebiet um San Juan zuletzt für tiefe Auswaschungen und neue Schluchten. Aus Sicherheitsgründen strich der Veranstalter deshalb im letzten Teilstück der Prüfung 93 Kilometer. Damit verkürzte sich die Distanz auf 530 Kilometer. Am Fuß der Anden durchquerten die Teams zu Beginn Canyon-Landschaften mit viel Busch-Vegetation, danach bewältigten sie einen Anstieg auf über 3.200 Meter, bevor die Prüfung auf rund 800 Metern Höhe über dem Meeresspiegel endete.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
„‚To finish first, first you have to finish‘ – so lautet ein Sprichwort im Motorsport. Glückwunsch an Nasser Al-Attiyah und Timo Gottschalk zu ihrer heutigen Leistung. Das war für alle ein sehr spannender Tag. Carlos Sainz hatte einen Aufhängungsschaden. Mark Miller und Ralph Pitchford haben ihnen mit Ersatzteilen und Tatkraft geholfen. Ich bin stolz auf die vier, denn sie haben die Reparatur in Rekordtempo bewältigt. Damit liegen wir weiterhin mit drei Race Touareg an der Spitze des Feldes. Alles in allem also ein guter Tag für Volkswagen.“

#300 – Carlos Sainz (E), 14. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
„Wir haben heute wirklich attackiert und waren im Staub von unserem Teamkollegen Nasser Al-Attiyah auf etwa 25 Sekunden dran. Das ist ein riskantes Spiel und das wussten wir. Wir haben im Staub ein Loch übersehen, in das wir auf der Bremse stehend hineinrutschten. Die Aufhängung brach. Glücklicherweise waren unsere Teamkollegen Mark Miller und Ralph Pitchford mit Ersatzteilen direkt hinter uns und wir konnten die zerstörten Komponenten in Rekordzeit bei unglaublich hoher Hitze wechseln. Dank der Hilfe von Mark und Ralph haben wir das Ziel auf dem dritten Platz der Gesamtwertung noch erreicht. Dafür bin ich dankbar. Aber heute bin ich nicht einfach nur ausgepumpt, ich brauche einen neuen Körper.“

#302 – Nasser Al-Attiyah (Q), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
„Ich habe mir schon vor Tagen vorgenommen, bis zum Ziel möglichst clever zu Werke gehen zu wollen. Heute gab es gleich zwei Wertungsprüfungen, in denen man hellwach sein musste. Wir haben im ersten Teilstück das Material so gut wie möglich geschont, um im zweiten Teil gut aufgestellt zu sein. Das hat sich ausgezahlt. Und obwohl wir eher verhalten unterwegs waren, haben wir am Ende die Wertungsprüfung gewonnen. Jetzt haben wir einen komfortablen Vorsprung, doch der bedeutet nichts, wenn man nicht in Buenos Aires ankommt. An den Sieg verschwende ich noch keinen Gedanken. Schließlich liegen noch zwei extrem harte Tage vor uns.“

#304 – Mark Miller (USA), 11. Platz Tages- / 6. Platz Gesamt-Wertung
„Der Tag begann damit, dass wir im Staub vor uns fahrender Fahrzeuge schwierige Überholmanöver zu absolvieren hatten. Unter diesen Bedingungen haben wir uns gut geschlagen. Kurz nach dem Start des zweiten Teils der Wertungsprüfung kamen wir zu Carlos Sainz und Lucas Cruz, die einen Aufhängungsschaden hatten. Wir haben perfekt zusammengearbeitet, um das Problem so schnell wie möglich zu beseitigen. Normalerweise braucht man dafür mindestens zwei Stunden, wir haben es in einer geschafft. Aber genau dafür ist man ein Team.“

#308 – Giniel de Villiers (ZA), 3. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
„Der zweite Teil der Wertungsprüfung war viel härter als wir vorher angenommen hatten. Und auch der erste hatte es echt in sich. Viele Canyons und Buschwerk haben heute viel Lenkrad-Arbeit bedeutet. Durch das Problem von Carlos haben wir heute in der Gesamtwertung einen Platz gut gemacht. Für ihn tut es mir leid, denn er hat bis hierher ein überragendes Rennen absolviert. Doch es zeigt auch: Bei dieser extrem harten Rallye kann jeden Tag alles passieren. Man muss bis zum Schluss auf der Hut sein. Das haben mein Beifahrer Dirk von Zitzewitz und ich bis zum Ziel in Buenos Aires auch vor.“

Zahl des Tages

Der Race Touareg 3 besteht aus 5.535 Einzelteilen. Die Stücklisten weisen für das Chassis 4.911 Komponenten, für den 310 PS starken 2,5-Liter-TDI-Motor 624 Einzelteile aus.


Drei Fragen an Crew-Chief Ralf Arneke

Sie sind als Crew-Chief für die Organisation der Volkswagen Mechaniker zuständig. Ist es – vor allem am Ende einer „Dakar“ – schwer, die Motivation hochzuhalten?
„Ehrlich gesagt ist das sogar relativ einfach. Wir sind in der komfortablen Situation, mit drei Autos in Führung zu liegen. Die entsprechenden Crews braucht man da sicher nicht zu motivieren. Aber auch die anderen beiden Mannschaften machen jeden Tag zu mindestens 100 Prozent professionell ihren Job.“


Jeder im Volkswagen Team hat mindestens zwei Jobs zu erledigen. Wie sehen Ihre Aufgaben aus?

„Der Job als Crew-Chief ist hier vor Ort außerordentlich einfach. Jeder im Trupp weiß, was und wie er es zu tun hat. Das ist das Ergebnis guter Vorbereitung und jahrelanger Zusammenarbeit. Wir haben bei Volkswagen wenig Fluktuation, sogar bei den freien Mitarbeitern. Das zahlt sich in totaler Routine aus. Vor Ort fahre und organisiere ich den Start-Ziel-Truck, der auf der Service-Route den letzten Service vor und den ersten nach jeder Prüfung sicherstellt. Da ist man dann derjenige, der die kleinsten Details vor den Wertungsprüfungen noch ändern kann.“


Was macht Ihrer Meinung nach das Volkswagen Team zur besten Mannschaft bei der „Dakar“ 2011?

„Wir haben die besten Fahrer, das standfesteste Material und die beste Mechaniker-Truppe. Und die macht dann nicht einmal Fehler im Service. Ich bin verdammt stolz auf die Jungs, die hier bislang herausragende Arbeit leisten. Die Arbeitsabläufe stimmen, es gibt keine aufregenden Momente. Bislang läuft alles so, wie wir uns das vorgestellt haben.“


Stand nach Etappe 11, Chilecito (RA)–San Juan (RA); 529/693 km WP 11/Gesamt

Pos. Team Fahrzeug Etappe 11 Gesamtzeit
1. Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D); Volkswagen Race Touareg 3; 4:17.27 Std. (1.); 38:16.01 Std.
2. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D); Volkswagen Race Touareg 3; 4:22.19 Std. (3.) + 51.49 Min.
3. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E); Volkswagen Race Touareg 3; 5:32.17 Std. (14.) + 1:27.27 Std.
4. Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F); BMW X3 CC; 4:18.40 Std. (2.) + 1:40.45 Std.
5. Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (PL/B); BMW X3 CC; 4:30.44 Std. (4.) + 4:02.54 Std.
6. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA); Volkswagen Race Touareg 3; 5:19.22 Std. (11.) + 4:42.38 Std.
7. Ricardo Leal dos Santos/Paulo Fiuza (P/P); BMW X3 CC; 4:44.40 Std. (5.) + 6:15.38 Std.
8. Christian Lavieille/Jean-Michel Polato (F/F); Nissan Proto; 4:53.00 Std. (7.) + 7:02.56 Std.
9. Guilherme Spinelli/Youssef Haddad (BR/BR); Mitsubishi Racing Lancer; 4:52.22 Std. (6.) + 8:00.52 Std.
10. Matthias Kahle/Thomas Schünemann (D/D); Buggy SMG; 5:16.51 Std. (9.) + 14:18.14 Std.

Und so geht’s weiter …

Freitag, 14. Januar: Die Tageswertung zwischen San Juan und Córdoba bietet den Teilnehmern zahlreiche Überraschungen. Abschnitte in den Sierras Pampeanas, die die Teilnehmer mit Canyons und der Überquerung von spitzen Steinen fordern, sowie Flussbetten und weite Täler aus rotem Fels sind die sportlichen und landschaftlichen Herausforderungen der zwölften Etappe.

Die Rallye Dakar im TV

14. Januar
06:00-07:30 Uhr RTL RTL Punkt 6
08:35-09:00 Uhr Eurosport Highlights 11. Etappe (Wiederholung)
12:00-14:00 Uhr RTL RTL Punkt 12
18:45-19:03 Uhr RTL RTL aktuell
20:15-20:45 Uhr Eurosport Zielankunft 12. Etappe live
23:00-23:30 Uhr Eurosport Highlights 12. Etappe

15. Januar
08:35-09:00 Uhr Eurosport Highlights 12. Etappe (Wiederholung)
18:45-19:03 Uhr RTL RTL aktuell
20:15-20:45 Uhr Eurosport Zielankunft 13. Etappe live
23:30-00:00 Uhr Eurosport Highlights 13. Etappe

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