Archive | Mai, 2012

Volkswagen Classic siegreich bei der ADAC 24h-Classic

Posted on 24 Mai 2012 by andy

Zwei Klassensiege und ein zweiter Platz: Mit diesem erfolgreichem Ergebnis beenden die von Volkswagen Classic eingesetzten Youngtimer das 3-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Der nach den Spezifikationen der damaligen Gruppe 4 aufgebaute Golf I GTI setzte sich mit seinem über 220 PS leistenden Oettinger-16V-Motor souverän gegen die Konkurrenz durch: Klassensieg mit einer Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Stammpilot Heinz Stüber konnte bei dem dreistündigen Langstreckenrennen bereits den vierten Klassensieg in Folge einfahren – in diesem Jahr zum ersten Mal zusammen mit Ex-Tourenwagenprofi Klaus Niedzwiedz, der seine Ring-Erfahrung auch im Youngtimer einbringen konnte.

Bereits das Zeittraining hatte das Team Stüber/Niedzwiedz für sich entschieden und sechs leistungsstarke Wettbewerber in seiner Klasse deutlich distanziert. Beim Rennen lief alles nach Plan: konstant schnelle Rundenzeiten, keine Unterschiede zwischen den beiden Piloten. Im Mittelfeld gestartet, fuhr das Team neben dem Gruppensieg den beachtlichen 20. Platz im Gesamtklassement ein.

Die im Rahmen des ADAC Zurich 24h-Rennen veranstalteten 24h-Classic waren in diesem Jahr wieder ein Zuschauermagnet: An der Strecke jubelten Tausende von Fans den Old- und Youngtimern zu. Auch die beiden weiteren von Volkswagen Classic eingesetzten Youngtimer gehörten zu den Publikumsfavoriten: Bernd Degner und Wilfried Schmitz konnten sich trotz eines Reifenschadens mit dem Scirocco I von 1981 ebenfalls den Klassensieg sichern. Auch das dritte Volkswagen Classic Team fuhr auf das Podest: Herbert und Michael Schmitz verbuchten im Polo  I von 1976 am Ende eines langen Rennens den zweiten Platz ihrer Klasse.

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Neuer Rabbit im AutoMuseum

Posted on 23 Mai 2012 by andy

Das AutoMuseum Volkswagen bekam (wieder einmal) Zuwachs. Ein Schweizer Volkswagen Enthusiast schenkte dem Museum sein historisch rares Fahrzeug: einen Volkswagen Rabbit von 1976 – noch in Deutschland gebaut und in die USA ausgeliefert.

1976 erwarb der Schweizer Chris Wegelin als junger Student diesen Rabbit in den USA. Damals feierten die USA ihr 200jähriges Bestehen, was sich im originalen Kennzeichen am Heck widerspiegelt. Der Rabbit, seinerzeit noch in Wolfsburg gebaut und in die USA exportiert, hat mit Chris ganz Amerika erobert – allerdings nur bei schönem Wetter, was sich im exzellenten Zustand des US-Golf widerspiegelt. Da ihm sein Rabbit ans Herz gewachsen war, nahm ihn der Schweizer Chiropraktiker mit in seine Heimat, wo er ihn die nächsten beiden Jahrzehnte lang still legte. Zum 30. Jubiläum wurde er als Veteranenfahrzeug eingetragen und seitdem zu besonderen Anlässen als Youngtimer gefahren.

Typisch für die US-Version sind die selbstanlegenden Sicherheitsgurte, der Knieschutz unterhalb des Armaturenbretts und die mit Dämpfern ausgerüsteten Stoßfänger, um gegebenenfalls mit maximal 5 Meilen/Stunde (ca. 8 km/h) schadfrei harte Gegenstände touchieren zu können. Ferner war das Modell schon mit einem ungeregelten Katalysator ausgerüstet (den Wegelin jedoch nach seiner Rückkehr nach Europa wegen der Blei-Unverträglichkeit des Abgasentgifters demontieren ließ).

Der Rabbit kam bereits im Rahmen der Sonderausstellung „Gesucht: der SUPER-VW“ im Herbst vergangenen Jahres in das AutoMuseum Volkswagen. Nach Beendigung der Ausstellung entschied sich Wegelin, seine USA-Erinnerung dem AutoMuseum zu schenken und freut sich, dass er nach knapp 40 Jahren an seinen Geburtsort Wolfsburg dauerhaft zurückkehrt.

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Das neue Golf GTI Cabriolet

Posted on 23 Mai 2012 by andy

Kein anderes sportliches Label der Kompaktklasse ist weltweit ähnlich bekannt und erfolgreich wie das Signet „GTI“ von Volkswagen. Mit dem Debüt des ersten Golf GTI wurde die Buchstaben-Kombination vor 36 Jahren aus dem Stand heraus zum Gattungsbegriff eines neuen Fahrzeugsegmentes. Seitdem gilt allein der GTI als das Original unter den kompakten Sportlern. Nach mehr als 1,8 Millionen verkauften Golf GTI bringt Volkswagen nun die erste offene Version der Ikone auf den Markt: das 155 kW / 210 PS starke Golf GTI Cabriolet. Das serienmäßig mit elektrischem Verdeck, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern, Audioanlage und Überrollschutzsystem ausgestattete Cabriolet fährt bereits ab Mitte Juni bei den Händlern vor; angeboten wird der offene GTI zur Preisen ab 31.350 Euro (Preis: Deutschland). Trotz eines klaren Leistungsplus gegenüber den direkten Wettbewerbern ist das neue Golf GTI Cabriolet damit das günstigste Modell seiner Leistungsklasse.

golf gti cabrio

Fahrleistungen des GTI.Angetrieben von einem 2,0-Liter-Turbomotor, beschleunigt das stärkste Golf Cabriolet aller Zeiten in nur 7,3 Sekunden von 0-100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 237 km/h erreicht (DSG: 235 km/h). Dem gegenüber stehen ein Durchschnittsverbrauch von nur 7,6 l/100 km sowie 177 g/km als entsprechende CO2-Emission (DSG: 7,7 l/100 km und 180 g/km CO2). Der Golf GTI ist das einzige Cabriolet der Kompaktklasse bis 210 PS, das mit einem Doppelkupplungsgetriebe angeboten wird.

Insignien des GTI. Optisch kennzeichnen das Cabrio typische GTI-Merkmale. Im Exterieur-Bereich gehören dazu unter anderem der rot eingefasste Kühlergrill mit Wabenstruktur samt GTI-Schriftzug, der vordere GTI-Stoßfänger, ein neuer Heckdiffusor, die verchromten Abgasendrohre, LED-Rückleuchten, Seitenschwellerverbreiterungen und serienmäßige 17-Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Denver“. Im Interieur weisen die im klassischen Karo-Stoff „Jacky“ bezogenen Sportsitze das Cabrio als GTI aus.

golf gti cabrio verdeck

Verdeck des GTI. Das bereits in der Grundkonstruktion für hohe Geschwindigkeiten ausgelegte Stoffverdeck des Golf Cabriolets konnte 1:1 für den GTI übernommen werden. Es wird serienmäßig elektrohydraulisch betätigt und ist nach nur 9,0 Sekunden geöffnet. Bis zu einem Tempo von 30 km/h funktioniert das auch während der Fahrt.

Sicherheit des GTI: Für einen optimalen Rundumschutz sorgen beim neuen Golf GTI Cabriolet ein in Sekundenbruchteilen hochschnellender Überschlagschutz, ein verstärkter Frontscheibenrahmen und zahlreiche weitere Strukturmodifikationen (Unterboden, Seitenteile, Schweller, Rückwand, Türen). Front- und seitliche Kopf-/Thoraxairbags, ein Knieairbag auf der Fahrerseite und ESP perfektionieren die Sicherheit. Darüber hinaus ist das Cabriolet serienmäßig mit einem elektronischen Quer-Sperrdifferenzial (XDS) ausgestattet, durch das die Dynamik und Sicherheit beim Beschleunigen in Kurven weiter verbessert wird.

golf gti cabrio cockpit

Alltagstauglichkeit des GTI: Ist das neue Golf GTI Cabriolet geschlossen, geht es im Innenraum ungewöhnlich leise zu. Was bleibt, ist der sonore Sound des Turbomotors. Darüber hinaus bietet das Golf GTI Cabriolet einen der geräumigsten Innenräume seiner Klasse und – dank des Softtops – einen auch bei offenem Verdeck uneingeschränkt nutzbaren Kofferraum von 250 Litern Volumen. Darüber hinaus kann die Rückbanklehne geteilt umgeklappt werden, wodurch sich das Stauvolumen deutlich erhöht. Dieser hohe Grad an Alltagstauglichkeit war immer eine große Stärke des GTI – Sportlichkeit ohne Verzicht. Und das gilt uneingeschränkt auch für das erste Cabriolet der GTI-Geschichte!

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Der GTI Black Dynamic vom GTI-Treffen 2012

Posted on 21 Mai 2012 by andy

Schwarz wie die Nacht, mit rot-schwarzer Innenausstattung, einem 360 PS (265 kW) starken TSI-Motor und tiefergelegtem Sportfahrwerk – der Golf GTI Black Dynamic macht Eindruck. Neun Volkswagen Auszubildende aus vier Berufen stellten dieses Unikat in nur sieben Monaten auf die Räder. Eine der Besonderheiten: Der GTI-Schriftzug mit handgefertigten Buchstaben in Türen und Heckklappe. Ein weiteres Highlight ist die 1.800 Watt-Soundanlage mit neun Lautsprechern, die im Heck eingebaut und unter einer speziell angefertigten Plexiglasscheibe zu sehen ist. Für die Umgestaltung des Serien-GTI wählte das Team von vier Frauen und fünf Männern im Alter von 18 bis 23 Jahren das Motto „Sportlich reisen“.

Der zukünftige Kraftfahrzeugmechatroniker Martin Schmidt (22) kümmerte sich unter anderem um die Prägung des GTI-Schriftzugs im sogenannten Tiefziehverfahren. Er sagt: „Für unser Team ist der Golf GTI Black Dynamic der Höhepunkt unserer Ausbildung. Wir haben unglaublich viel gelernt, eigene Ideen entwickelt und in ‚unserem‘ Fahrzeug umgesetzt.“ Begeistert fügt er hinzu: „Wo sonst hat man diese Möglichkeit?“

Beim Black Dynamic kommt alles aus Azubi-Hand: die mit schwarz-rotem Alcantara und Leder bezogenen Sportsitze, die Türinnenverkleidung mit roter Ziernaht, die Außenlackierung in Deep Black Metallic, kombiniert mit einer matten anthrazit-farbenen Dekor-Folie, das um 150 PS gesteigerte Motor- und Getriebemanagement, die vergrößerte Abgasanlage und die Acht-Kolben-Bremsanlage.

GTI Black Edition

GTI Black Edition

Unter Anleitung ihrer Ausbilder Detlef Weiner und Björn Schallhorn planten die Auszubildenden, die zu den Leistungsstärksten ihrer Jahrgänge gehören, das gesamte Konzept und erstellten die entsprechenden Projektpläne. Zudem wählten sie passende Komponenten aus der Volkswagen Modellpalette aus, sprachen sich mit Lieferanten ab und setzten ihre Ideen am Fahrzeug selbstständig um. Schließlich gaben die angehenden Fahrzeuglackierer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Fahrzeuginnenausstatter und Verfahrensmechaniker „ihrem“ GTI auch seinen Namen: Golf GTI Black Dynamic.

„Wir sind stolz auf die Kreativität und Leistung unserer Auszubildenden“, betont Prof. Heiko Gintz, der die Berufsausbildung bei Volkswagen in Wolfsburg leitet. Mit Projekten wie dem Golf GTI Black Dynamic bietet Volkswagen seinen besten Auszubildenden die Möglichkeit, ihr Fachwissen zu erweitern.

Der Golf GTI Black Dynamic feiert seine Weltpremiere vom 16. bis 19. Mai beim 31. GTI-Treffen vor rund 150.000 Volkswagen- und Tuningfans am Wörthersee in Österreich.

In den Vorjahren debütierten bereits andere Sonderfahrzeugprojekte aus der Volkswagen Berufsausbildung beim GTI-Treffen am Wörthersee und bei der IdeenExpo in Hannover.

GTI Black Edition

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Volkswagen Classic bei der ADAC 24-h Classic

Posted on 17 Mai 2012 by andy

Volkswagen Classic startet mit drei Rennfahrzeugen am 17./18. Mai bei der ADAC 24h-Classic in der Youngtimer Trophy auf dem Nürburgring. Unter anderem am Start: der ehemalige Tourenwagen-Profi und Ring-Kenner Klaus Niedzwiedz.

„Wir haben etwas zu verteidigen“ – mit diesem Statement freut sich Rolf Krogel, Teamchef von KWL-Motorsport, dem Einsatzteam von Volkswagen Classic, auf das Saison-Highlight in der Eifel. Im letzten Jahr konnten am Ende des dreistündigen Rennens auf dem legendären Nürburgring ein zehnter Gesamtrang und zudem ein Klassensieg eingefahren werden – mit einem Volkswagen Golf I GTI gegen deutlich leistungsstärkere Konkurrenten.

Auch in diesem Jahr will das Team wieder ganz vorne dabei sein, allerdings mit einer anderen Fahrerpaarung: Stammpilot Heinz Stüber wechselt sich mit dem ehemaligen Tourenwagen-Ass und ausgewiesenen Nordschleifen-Kenner Klaus Niedzwiedz ab, um den Klassensieg zu verteidigen.

adac classics 24h

Der Einsatzwagen wurde 2011 zum 35-jährigen Jubiläum des Golf GTI komplett neu aufgebaut und der Fangemeinde beim GTI Treffen am Wörthersee präsentiert. Es handelt sich um einen äußerst seltenen Golf I GTI der damaligen Gruppe 4, dessen Oettinger-16V-Motor über 220 PS leistet. Im letzten Jahr errang der Wagen bei drei Renneinsätzen auch dreimal den Klassensieg. Für seinen Einsatz bei der diesjährigen ADAC 24h-Classic wurde der Wagen nochmals im Detail optimiert.

Doch KWL-Motorsport setzt nicht nur auf den Erfolg mit dem GTI, sondern bringt mit einem Scirocco I in originaler Gruppe 2-Spezifikation von 1981 und einem Polo I von 1976 zwei weitere potenzielle Klassensieger an den Start.

Insbesondere der Polo wird die Volkswagen Fans rund um die Nordschleife begeistern, orientierte man sich bei der Lackierung des Ur-Polo doch am Design des neuen Polo R WRC, mit dem Volkswagen Motorsport im nächsten Jahr die Rallye-Weltmeisterschaft bestreiten wird.

Das Vater-Sohn-Team Herbert und Michael Schmitz kämpft im Polo in der 1300er Klasse um den Sieg. Der Scirocco geht mit Bernd Degner und Wilfried Schmitz auf Titeljagd in der Klasse bis 1.600 ccm Hubraum.

Die seit 2009 im Rahmen des ADAC 24h-Rennens auf dem Nürburgring veranstalteten ADAC 24h-Classic haben sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Auch in diesem Jahr werden wieder über 180 Old- und Youngtimer um Positionen und Meisterschaftspunkte fahren.

Am Donnerstag, den 17. Mai 2012, steht ab 11.30 Uhr das Qualifying auf dem Programm. Das Rennen startet am Freitag, den 18. Mai 2012 um 12.55 Uhr.

adac classics 24h

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Tuning World Bodensee war voller Erfolg

Posted on 16 Mai 2012 by andy

Seit zehn Jahren ist die Tuning World Bodensee einer der wichtigsten Branchentreffpunkte und der Pulsgeber der Club- und Tuningszene. Im Jubiläumsjahr konnte das Rendevous der Tuningwelt am Bodensee mit 95 300 Besuchern (2011: 87 000) aus ganz Europa, 235 Ausstellern und der Rekordzahl von 26 Weltpremieren aufwarten. Neben Sportwagen und ausgefallenen Showcars verzauberten besonders der neu eingeführte Wettbewerb European Tuning Showdown und Schauspielerin Sophia Thomalla das Messepublikum.

„Auf keiner anderen Automobilmesse begegnen sich automobilbegeisterte Menschen und Tuningfreunde auf Augenhöhe mit der Zubehör- und Autoindustrie“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer Messe Friedrichshafen, am Schlusstag der Tuning World Bodensee 2012. „Es war damals eine ausgezeichnete Entscheidung, neben der Tuningbranche auch den Privatiers und Clubgemeinschaften eine Plattform zu bieten.“ Vor allem durch die Einbettung der zahlreichen Clubs direkt auf dem Messegelände hat sich die Messe vom Geheimtipp 2003 zum absoluten Szene-Highlight für Branche, Tuningfans und Besucher entwickelt. Heute ist die Tuning World Bodensee Europas größte reine Tuningmesse.

Das Messepublikum erlebte an den vier sommerlichen Veranstaltungstagen nicht nur aufregend in Szene gesetzte Fahrzeuge in unterschiedlichsten Stilrichtungen, auch die Tuningbranche mit ihren innovativen Vertretern nutzte die Messe, um im kaufkräftigen Einzugsgebiet des Bodenseeraums Neuheiten zu präsentieren. „Kurz und bündig: Es kann eigentlich nicht besser laufen. Wir sind rundum zufrieden und freuen uns über die sehr gute Resonanz auf unsere Produkte“, fasst Christof Schulte, Sales Division Manager der Firma Heinrich Eibach GmbH zusammen.
Auch der Geschäftsführer des Verbands der Automobil Tuner Harald Schmidtke ist von der Tuning World Bodensee überzeugt: „Positiv wie jedes Jahr. Man spürt, dass sich die Branche hier wohlfühlt. Die Besucherzahl 2012 bestätigt, dass das Konzept der Messe aufgeht und von den tuningbegeisterten Verbrauchern angenommen wird.“ Damit stimmt auch Udo Rauhe, Geschäftsführer von Raceland Rauhe überein: „Der Besucherzulauf am Wochenende war sehr gut. Die Kunden hier im Süden sind sehr nett und jeder Tag ist schön, eigentlich wie Urlaub, ganz entspannt. Wir machen gute Geschäfte.“

Wer als Besucher auf der Tuning World Bodensee nach dem perfekten Auto-Entertainment sucht, kam bei der zehnten Ausgabe der Messe noch mehr auf seine Kosten. Der neu eingeführte European Tuning Showdown (ETS) zog das Publikum in Friedrichshafen in seinen Bann. Erstmals konnten die Messebesucher die besten Showcars Europas an einem Ort erleben. „Besucher, Teilnehmer und selbst die gewerblichen Aussteller waren sich einig: Der European Tuning Showdown ist eine Bereicherung im Show-Programm der Tuning World Bodensee“, so Projektleiter Dirk Kreidenweiß. „Die Resonanz war so groß, dass die Halle permanent stark frequentiert wurde und die Sitzplätze nonstop die Besitzer wechselten.“ Die Tuning-Europameisterschaft im Show&Shine gewann Uwe Wolf mit seinem Opel Kadett C Coupe, der nun als ETS-Champion auf eine Tuning-Expedition nach Las Vegas aufbricht. Die Plätze zwei und drei belegten Viktor Illenseer (Chevrolet Impala 67er) und Robert Klinger (Opel Astra Caravan).

Das umfangreiche Partyprogramm wurde nicht nur auf dem Messegelände veranstaltet, sondern es ging mit zwei nahezu ausverkauften Urlaubsdampfern sogar aufs Schwäbische Meer zum Tanzen und Feiern. Großer Andrang herrschte auch bei den Auftritten von Schauspielerin Sophia Thomalla, die das Cover des aktuellen Playboys ziert sowie den Kandidatinnen zur Wahl der Miss Tuning. Neue Repräsentantin der Tuning World Bodensee ist Frizzi Arnold aus Chemnitz, die nun ein Jahr lang als Markenbotschafterin der Messe auf Tuningtournee geht.

Starken Besuch erlebte die Tuning World Bodensee auch in der virtuellen Welt. Mit ihren 23 415 Facebook-Fans zählt das Messe-Event zu den weltweit erfolgreichsten Social-Media-Playern in ihrem Segment. Die elfte Auflage der Tuning World Bodensee, findet vom 9. bis 12. Mai 2013 statt. Weitere Informationen unter www.tuningworldbodensee.de und http://www.facebook.com/tuningworldbodensee.

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Volkswagen startet internationale Roadshows mit Golf Blue-e-Motion

Posted on 16 Mai 2012 by andy

Volkswagen ist mit einer Flotte von 24 Golf Blue-e-Motion Fahrzeugen zu internationalen Roadshows in acht westeuropäischen Ländern und in Japan gestartet. Ziel der Veranstaltungen ist es, unterschiedliche Kundengruppen auf die Einführung der Elektromobilität bei Volkswagen einzustimmen. Während der Veranstaltungen können die Teilnehmer einen Golf Blue-e-Motion probefahren und sich über das Thema e-Mobilität informieren. Gleichzeitig sammelt Volkswagen so Erfahrungen aus dem Einsatz der neuen Technologie in den verschiedenen Märkten.

„Nach der erfolgreichen technischen Erprobung des Golf Blue-e-Motion in Deutschland und weiteren internationalen Märkten präsentieren wir auf den Roadshows jetzt auch unseren Kunden den neuen elektrischen Volkswagen. Damit verbunden bieten wir auch die Möglichkeit, Elektromobilität selber zu erfahren und zu testen“, erklärte Christian Klingler, Vorstand für Vertrieb und Marketing des Volkswagen Konzerns und der Marke Volkswagen Pkw. Bis in den Herbst hinein tourt daher eine Flotte von insgesamt 24 Golf Blue-e-Motion durch Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Irland, Großbritannien, die Niederlande und die Schweiz sowie durch Japan.

Eine Kundengruppe, die bei den Roadshows besonders im Fokus steht, sind die Flottenkunden. Gerade für Unternehmen und Gewerbetreibende aus dem innerstädtischen oder stadtnahen Dienstleistungs- und Lieferverkehr bieten e-Fahrzeuge handfeste Vorteile. Rund 80 Prozent der Fahrzeuge legen täglich nicht mehr als 50 Kilometer zurück und verbrauchen im Stadtverkehr durch häufiges Stop und Go viel Kraftstoff. Ein e-Fahrzeug, das tagsüber gefahren wird und nachts an die Steckdose geht, ist eine sinnvolle Alternative.

In Deutschland erhalten Flottenkunden bei den Roadshows die Möglichkeit, den Golf Blue-e-Motion bei Probefahrten ausgiebig zu testen. Vorträge vermitteln zudem Wissenswertes zum Thema e-Mobilität: Welche Elektroautos bringt Volkswagen an den Start? Wie funktioniert das Laden und mit welchem Strom fährt man am CO2-sparendsten?

Für die Privatkunden bietet Volkswagen Probefahrten im Golf Blue-e-Motion auch auf ausgewählten Events und Messen an, wie demnächst im Juni auf der AMI in Leipzig.

Bei den Roadshows in den westeuropäischen Märkten und Japan haben neben Großkunden auch Medien, Behörden und die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, die neuen Technologien selber zu testen.

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GTI-Treffen am Wörthersee mit ganz besonderes Ausstellungsstück

Posted on 14 Mai 2012 by andy

Dass so ein Projekt einmal Bestandteil ihrer Berufsausbildung sein könnte, hätten die vier jungen Frauen und fünf Männer nicht im Traum erwartet, als sie ihre Lehrstellen bei Volkswagen antraten. Als Kfz-Mechatroniker, Lackierer und Fahrzeuginnenausstatter sowie Verfahrensmechaniker werden sie ihren Abschluss machen. Und sie gehören zu den besten Auszubildenden ihrer Jahrgänge. Diese Leistung brachte den Nachwuchstalenten im Herbst 2011 einen ganz speziellen Vorstandsauftrag ein: den Azubi-Golf GTI 2012 zu konzipieren und zu bauen. Wenn am 16. Mai im österreichischen Reifnitz zum 31. Mal das GTI-Treffen am Wörthersee zelebriert wird, dann ist dem von ihnen entworfenen und gebauten Golf GTI ein ganz besonderer Platz auf dem Volkswagen Stand sicher.

Es ist Mitte Mai, und die Kärntner PS- und Tuningparade mit Kultstatus rückt immer näher. Seit Oktober vergangenen Jahres arbeiten neun Volkswagen Auszubildende am Golf GTI .Ihr Ziel: Fahrzeugkonzeption, Design, Motorisierung und viele Details sollen ihre Interpretation des sportlichen Klassikers einzigartig machen. Wenige Tage vor dem großen Ereignis ist es Zeit, dem GTI und seinem Projektteam einen Besuch abzustatten.

Die beiden Ausbilder Björn Schallhorn und Detlef Weiner haben das Team ausbildungs-übergreifend besetzt: Lisa Batke (19) lernt Kfz-Mechatronik im dritten Lehrjahr, ebenso wie ihre Kollegen Richard Neubert (18) und Martin Schmidt (22). Roman Huck (24) ist im zweiten Ausbildungsjahr. Tim Köhler (19) ist im zweiten Lehrjahr zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Laura Krätz (18) und Christian Wolter (23) bestreiten das dritte Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Fahrzeuglackierer. Charleen Pohle (19) und Sarah Unverzagt (20) sind im zweiten Lehrjahr auf dem besten Weg zu ihrem Abschluss als Fahrzeuginnenausstatterinnen. Allen gemeinsam ist das Urteil über den ungewöhnlichen Auftrag: „Dieses Projekt ist das Highlight unserer Ausbildung.“

Fahrzeugprojekte dieser Art sind während der Berufsausbildung von zentraler Bedeutung, findet der Pate des Wörthersee-Projektes, Prof. Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Pkw für den Geschäftsbereich Komponente: „Bei der Umgestaltung des Golf GTI haben die Auszubildenden die Möglichkeit, sich an den unterschiedlichsten Komponenten der Volkswagen Modellpalette zu bedienen. So steht das fertige Showcar stellvertretend für die Vielfalt, Innovation und Qualität ‚made by Volkswagen‘.“

Seit 2004 bietet Volkswagen seinen besten Auszubildenden die Möglichkeit, ihr Fachwissen in speziellen Fahrzeugprojekten zu erweitern. Vier von ihnen waren beim Wörthersee-Treffen zu sehen. Der diesjährige GTI ist das fünfte Fahrzeugprojekt, das nun seine Premiere bei den Tuningfans in Österreich erlebt.

„Dieses Projekt zeigt, wie fundiertes Fachwissen, Engagement und Kreativität der Auszubildenden zu einem erstaunlichen Showcar führen, in dem sich technische Extravaganz und Alltagstauglichkeit verbinden“, sagt Dr. Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen Pkw. Das sieht auch Bernd Osterloh, der Vorsitzende des Volkswagen Gesamtbetriebsrats, so: „Junge Leute sind automobilbegeistert und engagieren sich leidenschaftlich, wenn es um die Umsetzung ihrer eigenen Ideen geht. Das zeigt sich exemplarisch an unseren neun Auszubildenden, die im Team ein beachtliches Produkt entwickelt haben.“

Zwar unterliegen die technischen Details des Golf GTI noch der Geheimhaltung, doch ein erster Blick über die Schulter der Auszubildenden beim wöchentlichen Teammeeting ist erlaubt. In der Halle 103 des Werkes in Wolfsburg liegt ihr Besprechungsraum. Er ist nüchtern gehalten bis auf eine Pinnwand, an der Konzepte, Bilder verschiedener Automobile, Designentwürfe und unterschiedliche Stoffmuster hängen. Von Anfang an waren sich die Azubis einig, dass sie so viel wie möglich selbst per Hand anfertigen und wenig von „der Stange“ nutzen wollen.

Martin Schmidt berichtet: „In den ersten Wochen haben wir uns von Bildern unserer Traumautos inspirieren lassen. Parallel dazu testeten wir für den Innenraum die Haptik von Materialen wie Leder und Stoffmustern.“ Beim kreativen „Brainstorming“ kristallisierte sich schließlich das Motto „Sportlich reisen“ heraus. Auf den Punkt gebracht: Der diesjährige Azubi-GTI überzeugt durch ein sportliches Fahrwerk und Komfort im Innenbereich. Lisa Batke umschreibt das so: „Elegant, schlicht und mit vielen edlen Akzenten versehen – genau so soll unser Golf GTI aussehen.“ Die 19-Jährige gehört zusammen mit Richard Neubert, Roman Huck und Martin Schmidt zu dem vierköpfigen Team der Kfz-Mechatroniker, das für die fahrzeugtechnischen Finessen zuständig ist.

Direkt neben der Karosserie des Golf GTI haben die beiden Fahrzeuginnenausstatterinnen Sarah Unverzagt und Charleen Pohle ihren frisch bezogenen GTI Top Sportsitz aufgestellt. Während Unverzagt ihr Arbeitsergebnis begutachtet, bemerkt sie eine Kante am Innenleder des Sitzes: „Eine kleine Falte lässt sich bei Handarbeit kaum vermeiden, die streichen wir vor dem großen Auftritt noch glatt.“ Wie ihre Projektkollegen sind beide Frauen seit Mitte Oktober mit der Innenausstattung beschäftigt und sagen: „Von Woche zu Woche wird man selbstkritischer. Schließlich soll der GTI am Wörthersee perfekt sein.“

Ein paar Hallen weiter befindet sich die Lackiererei, wo die beiden Fahrzeuglackierer Christian Wolter und Laura Krätz am perfekten Glanz des Soundsystems im Kofferraum arbeiten. Die Freiheit, zum ersten Mal die gelernten Techniken nach eigenen Vorstellungen anzuwenden, ist für sie eine besondere Erfahrung – zumal jeder Tag Neues bereithält.

Besonders die Verhandlungen bei der Materialbeschaffung haben sie gefordert, erzählt die 18-Jährige: „Vor dem ersten Telefonat mit externen Firmen hatte ich weiche Knie. Danach lief es dann wie am Schnürchen.“

Prof. Heiko Gintz, Leiter Berufsausbildung Wolfsburg, begleitete die Nachwuchskräfte von Anfang an und beobachtete ihre enorme Entwicklung: „Die Auszubildenden standen immer wieder vor Entscheidungen, die sie alleine treffen und im Unternehmen mit verschiedenen Bereichen abstimmen mussten. Durch die Projektarbeit sind sie deutlich selbstbewusster geworden.“

Die neun Auszubildenden kannten sich vor ihrer Wahl in das Golf GTI-Team nur vom Sehen in der Kantine. Sieben Monate nach dem Startschuss sind sie eine eingeschworene Mannschaft, die gemeinsam an der Aufgabenvielfalt gewachsen ist. „Jede Idee und Meinung der Kollegen wird in unseren Teammeetings angehört und – falls nötig – ausdiskutiert“, so Martin Schmidt, der nun weiß, dass „im Team für jedes Problem eine Lösung gefunden wird“.

Jetzt sind es noch wenige Tage bis zum GTI-Treffen am Wörthersee. Doch davon lassen sich die Auszubildenden nicht aus der Ruhe bringen und behalten auch kleinste Details wie Schraubenköpfe im Blick. Die sind im Kofferraum unter einer Plexiglasscheibe zu sehen und passten auf den ersten Blick nicht in das edle Gesamtkonzept. Kurzerhand wurden die stumpfen Schraubenköpfe abgedreht und poliert. Und warum diese Akribie? Sie lachen: „Mit diesem Golf GTI wollen wir eine maßgeschneiderte Visitenkarte für Volkswagen liefern, die muss natürlich 100 Prozent perfekt sein!“

 

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